Leitbild der Marie Curie Schule – KGS Ronnenberg


Marie Curie  7. Nov. 1867 – 4. Juli 1934

die zweifache Nobelpreisträgerin (Physik, Chemie) steht für
○ wissenschaftliche Neugier, für Ausdauer, Disziplin und Erfolg.
○ Offenheit gegenüber anderen Menschen, ihren Sprachen und Kulturen.
○ menschliche Fürsorge und soziale Verantwortung.


 Unsere Schule ist leistungsbewusst und zielorientiert.

  • Wir fördern, fordern und beraten unsere Schülerinnen und Schüler. Umfassende Bildung, der bestmögliche Abschluss und eine fundierte Berufsorientierung sind unsere Ziele.
  • Wir arbeiten ständig an der Verbesserung der Unterrichtsqualität. Methoden stärken das eigenverantwortliche Lernen unserer Schülerinnen und Schüler.
  • Wir gestalten einen vielseitigen Ganztagsbereich. Lernen, Erholung, Bewegung und soziales Miteinander sind uns wichtig.

 Unsere Schule ist integrativ und offen.

  • Wir sehen die vielfältige Zusammensetzung unserer Eltern- und Schülerschaft als Bereicherung an. Andere Länder, Sprachen und Kulturen sind für uns von großem Interesse.
  • Wir sind eine offene Schule. Kontakte zu Menschen, Institutionen und Betrieben in unserer Region nutzen wir vielfältig.
  • Wir wünschen und unterstützen eine aktive Beteiligung der Eltern, Schülerinnen und Schüler an der Entwicklung unserer Schule.

 Unsere Schule ist sozial und verantwortungsbewusst.

  • Wir legen Wert auf ein gutes Sozialverhalten und eine positive Arbeitshaltung. Das gelingt am besten durch eine freundliche Lernatmosphäre.
  • Wir achten uns gegenseitig und nehmen Rücksicht aufeinander. Konflikte werden geklärt.
  • Wir handeln umweltbewusst. Beim Umgang mit Ressourcen und bei der Anschaffung von Gegenständen und Materialien achten wir auf Umwelt- und Sozialverträglichkeit.

Auf der Grundlage der Leitsätze wurden Umsetzungsbereiche beschlossen, in denen sich die Schule weiterentwickeln muss, um den Anspruch der Leitsätze zu erfüllen. Dazu wurden in jedem Umsetzungsbereich Ziele und Feinziele erarbeitet:

1.0 Umsetzung 1 – Individuelle Förderung
    1.1 Ziele
       1.2 Feinziele
2.0 Umsetzung 2 – Eigenverantwortliches Lernen
    2.1 Ziele
    2.1.1 Unterrichtsentwicklung
       2.2 Feinziele
       2.2.1 Kollegiale Hospitation
       2.2.2 Schülerfeedbackbogen
3.0 Umsetzung 3 – Schule als Arbeits- und Lebensraum
    3.1 Ziele
       3.2 Feinziele
       3.2.1 Ganztag
       3.2.2 Arbeitsbedingungen und Belastungsfaktoren
4.0 Umsetzung 4 – Lebensrelevante Projekte
    4.1 Ziele
       4.2. Feinziele
       4.2.1 Projekte
       4.2.2 Wettbewerbe
       4.2.3 Feste und öffentliche Auftritte
       4.2.4 Internationale Begegnung
       4.2.5 Austausch

bedeutet die Wertschätzung und Unterstützung jedes einzelnen Schülers und jeder Schülerin durch:
○ individuelle Beratung,
○ Förderung im Unterricht,
○ in Hausaufgaben- und Lernwerkstätten.

Ziele

Inklusion
Die Schulleitung entwickelt einen Fahrplan zur Installation der Inklusion.

Feinziele

1.) Innerhalb eines Schulhalbjahres ist jeweils die bedarfsgerechte Ausstattung je nach Förderbedarf eines Klassenraums abgeschlossen.
2.) Förder- und Fachlehrkräfte bekommen bis auf weiteres gemeinsam pro Monat und pro Fach eine Stunde zur Teambesprechung.
3.) Es soll jedes Jahr ein FSJler „soziales Jahr“ eingestellt werden.
4.) Die Klassengrößen der inklusiven Hauptschulklassen soll so gesteuert werden, dass die Schüleranzahl in den Klassen möglichst 14 Schüler/innen nicht überschreiten.
5.) Klassenlehrkräfte (inklusive Hauptschulklassen) sollen möglichst täglich Unterricht in ihren Klassen haben und die jeweiligen Klassenlehrkräfte sollen hauptsächlich an dem Klassenstandort eingesetzt werden.
6.) Die Inklusionsschüler/innen sollen zweimal wöchentlich bei einer Förderschullehrkraft eine Organisationsstunde bekommen.
7.) An dem schuleigenen „Fahrplan Inklusion“ soll kontinuierlich gearbeitet werden.

soll lebenslanges Lernen sichern und Anpassung an zukünftige Herausforderungen ermöglichen durch:
○ methodisch vielfältigen Unterricht,
○ die Kenntnis von Strategien zur eigenständigen Bearbeitung komplexer Aufgaben auch im Team,
○ Reflexionsfähigkeit in Bezug auf den eigenen Lernfortschritt.

Ziele

Unterrichtsentwicklung
Im Rahmen der Unterrichtsentwicklung baut die Schule die Feedbackkultur aus:
○ Sie schafft günstige Voraussetzungen für regelmäßige kollegiale Hospitationen.
○ Sie entwickelt einen Rückmeldebogen zum Unterricht für Schülerinnen und Schüler.

Feinziele

Kollegiale Hospitation
1.) Die Organisationsleitung ermöglicht die Durchführung von Hospitationen in Gruppen von 3 bis 4 Personen.
2.) Die Hospitationen erfolgen nach einem durch die Steuergruppe festgelegten Ablaufschema.
3.) Mindestens 30% des Kollegiums sollten sich innerhalb von zwei Jahren an der kollegialen Hospitation beteiligen.
4.) Am Ende des Schuljahres 2015/16 soll mit den beteiligten Lehrkräften eine Evaluation erfolgen.

Schülerfeedbackbogen
1.) Der entwickelte Schülerfeedbackbogen wird durch eine Zufallsgruppe von Lehrkräften in den Jahrgängen 5 bis 12 in allen Schulzweigen erprobt.
2.) Im 2. Halbjahr 2013/14 findet eine Auswertung mit den beteiligten Lehrkräften durch die Steuergruppe statt.
3.) Der dann optimierte Schülerfeedbackbogen wird dem ganzen Kollegium zur Verwendung zur Verfügung gestellt.

 

wird gestaltet von den Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften und der Elternschaft durch:
○ vielfältige schulische Angebote informativer und kultureller Art,
○ Vermittlung von Freude am Lernen,
○ die Möglichkeit des sozialen und politischen Engagements.

Ziele

Ganztag
Die Angebote im Ganztagsbetrieb werden ausgebaut:
○ Regelmäßige Arbeits- und Übungsstunden
○ Mensabesuch

Arbeitsbedingungen und Belastungsfaktoren
Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch größere Klassenräume, Differenzierungsflächen und verbesserte Rückzugsmöglichkeiten.

Feinziele

Ganztag
Regelmäßige Arbeits- und Übungsstunden
Die Klassen in den Jahrgängen 5-9 erhalten pro Woche eine Stunde möglichst bei ihrem Klassenlehrer als Arbeits-und Übungsstunde,
1.) um Stärken und Schwächen erkennen und fördern zu können
2.) um das Aufarbeiten von Wissenslücken zu ermöglichen.

Mensabesuch
Die Klassenlehrkraft geht einmal pro Woche mit der eigenen Klasse zum Essen in die Mensa, um sowohl den Ganztagsbetrieb als auch den Klassenverband zu stärken.
Diese Maßnahmen sollen nach 2 Jahren evaluiert werden.

Arbeitsbedingungen und Belastungsfaktoren
Die Klassen-, Fach- und Differenzierungsräumen im Neubau in Empelde sollen bis Ende 2014 folgendermaßen gestaltet sein,
1.) dass ein Arbeiten von großen Lerngruppen in verschiedenen selbstständigen Lernformen ohne großen Zeitverlust und ohne gegenseitige Lärmbelästigung möglich ist
2.) dass eine lernfördernde natürliche bzw. künstliche Beleuchtung vorhanden ist
3.) dass eine gleichmäßige lernfördernde Temperaturregelung möglich ist sowie ein ausreichender Sauerstoffgehalt der Luft gewährleistet wird.

Das Lehrerzimmer in Empelde soll bis Ende 2014 so ausgestattet und gestaltet sein,
1.) dass Erholungs- und Rückzugsmöglichkeiten durch eine Cafeteria und Außensitzplätze gewährleistet werden
2.) dass separate Räumlichkeiten für Elterngespräche geschaffen werden
3.) dass ein gemütliches Entspannen in einer Couchgruppe ermöglicht wird
4.) dass ein separater Kopierraum geschaffen wird.

Die in der Schule eingeführten Materialien zur Dokumentation der individuellen Lernentwicklung werden im Schuljahr 2013/14 überarbeitet,
1.) um die Aussagekraft der Bögen zu überprüfen und zu verbessern
2.) um überflüssige Arbeiten der Klassen- und Fachlehrkräfte zu vermeiden
3.) um eine bessere Umsetzung der vereinbarten Fördermaßnahmen zu gewährleisten und zu kontrollieren
Der Didaktische Leiter wird federführend mit den Schulzweigleitungen diese Aufgabe wahrnehmen.

Im 2. Halbjahr 2013/14 werden Empfehlungen an die Eltern für die Kontaktaufnahme mit Lehrkräften erarbeitet,
1.) um Eltern Sicherheit in der Art und für den Zeitpunkt einer Kontaktaufnahme zu geben
2.) um die häusliche Arbeitszeit der Lehrkräfte zu begrenzen, damit ausreichende Erholungszeiten für Lehrkräfte gewährleistet werden können
Der Personalrat wird dazu eine Vorlage erarbeiten.

 

ermöglichen Erfahrungen, die die Lebensgestaltung über den Unterricht hinaus beeinflussen durch:
○ Wettbewerbe, Projekte, Praktika,
○ Feste und öffentliche Auftritte,
○ internationale Begegnungen und Kontakte zum Ausland.

Ziele

Projekte – Jährlich eine Bühnenproduktion und NW-Projekte
Wettbewerbe – Wettkampfteams in mindestens zwei Sportarten
Feste – Präsentation von Schülerarbeiten und Zeugnisbemerkungen
Austausch – Austausch mit einer englisch-, französisch- und spanischsprachigen Schule

Feinziele

Projekte
Es findet jährlich eine Bühnenproduktion statt. Diese kann ein Musical oder ein Theaterstück sein. Für diese Produktion werden den Lehrkräften Stunden zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhalten eine Bemerkung ins Zeugnis. Sie werden in Jahrgangsversammlungen vom Schulleiter ausgezeichnet.

Wettbewerbe
Nach Beschluss der Fachkonferenz Sport sollen 2 Sportarten besonders gefördert werden, so dass die Schülerinnen und Schüler an Wettbewerben teilnehmen können.
Jeder Fachbereich nimmt in einem 2-Jahres-Rhythmus an einem Wettbewerb teil. Die Wettbewerbsergebnisse werden in der Schule veröffentlicht.
Alle Teilnehmer werden in einer Jahrgangsversammlung vom Schulleiter ausgezeichnet und erhalten eine Bemerkung ins Zeugnis.

Feste und öffentliche Auftritte
Bei festlichen Veranstaltungen in der Schule stellen Schülerinnen und Schüler aus den Fächern Darstellendes Spiel, Sport, Musik und Kunst Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Die Auftritte werden dokumentiert und ausgestellt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine Bemerkung ins Zeugnis.

Internationale Begegnungen
Im Rahmen des Comenius Projektes knüpfen Schülerinnen und Schüler internationale Kontakte und tauschen Projekte über nationale Themen aus.

Austausch
Innerhalb von 5 Jahren werden vom FBL Fremdsprachen und einem Oberstufenkoordinator eine englische, französische und spanische Schule gefunden, so dass ein Schüleraustausch in regelmäßigen Abständen erfolgen kann.