Zeugen gesucht !

Ein Graffiti-Kunstwerk das im Sommer von Schülerinnen und Schülern der MCS in Zusammenarbeit mit zwei Graffiti-Künstlern erstellt worden ist, wurde zerstört.

POLIZEI UND STADT SUCHEN MÖGLICHE ZEUGEN.

Hinweise an:
Stadt Ronnenberg
Team Ökologie, Klimaschutz
Tel: 0511-4600351

Calenberger Online News – Con-nect.de, 19.09.2019

Förderverein spendiert Airhockey-Tisch

Kurz vor den Sommerferien hat der Förderverein der Marie Curie Schule, dem Freizeitraum in Empelde einen Airhockey-Tisch gesponsert. Dadurch konnte die Attraktivität das Raumes noch weiter gesteigert werden.
In den ersten Schulwochen hat sich gezeigt, dass diese Anschaffung bei den Schülerinnen und Schülern – sowie den Lehrkräften – sehr gut angekommen ist. In den Pausen und Freistunden ist der Tisch praktisch ununterbrochen in Betrieb.
Angeschafft werden konnte er aus den Einnahmen, die im Mai bei einem großen Dart-Event in der Schule erzielt worden sind. Damals hatte der Förderverein die Dart-Stars Phil Taylor und Glen Durrant für das Event gewinnen können.
Unter der Leitung vom 1. Vorsitzenden Markus Hartmann hat der Förderverein in der letzten Zeit immer wieder Veranstaltungen organisiert, um die Schule – und somit die Schülerinnen und Schüler – unterstützen zu können.

v.l.n.r.: Hr. Warneke; Hr. Hartmann

Das erste Spiel

Ganztags-Basar 2019

Von Judo bis Bouldern, von Forscher bis Orchester, von Schulgarten bis Roboter… Dies sind nur einige der Angebote, die auf dem Ganztagsbasar an unserem Ronnenberger Standort vorgestellt worden sind. Die Jahrgänge 5 und 6 hatten zwei Stunden Zeit, um die vielfältigen Ganztagsangebote – die wir nur dank unserer zahlreichen Kooperationspartner anbieten können – auszuprobieren.

Nun haben die Schülerinnen und Schüler noch bis zum 6. September Zeit, sich zusammen mit ihren Eltern zu überlegen, welches Angebot es denn sein soll. Sicherlich war für jeden etwas dabei.

Vielen Dank an alle Kollegen, den TuS Empelde, die Tanzschule Amaro, der KSC Ricklingen, die freiwillige Feuerwehr, die DLRG, das THW und die Johanniter vom Ortsverband Deister, die sich wieder einmal Zeit genommen haben, um ihre Angebote vorzustellen.
Donnerstag geht es schon weiter… Dann stellen wir die Ganztagsangebote für die „Großen“ ab Jg. 7 in Empelde vor. Dort werden dann noch einmal deutlich mehr Angebote zu finden sein. Z.B. Jura/Strafrecht, Kunst in sozialen Medien, Minigolf, Dart, Schule ohne Rassismus, Streitschlichter, Swingdance, Tischkicker, Vorbereitung auf den Fischereischein… und vieles Andere mehr. Ein vielfältiges Angebot, auf das wir stolz sind.

 

Einführungswoche Jg. 5

Um den neuen Schülerinnen und Schülern aus dem 5. Jahrgang die Orientierung an einer Schule mit zwei Standorten und ca. 1500 Kindern zu erleichtern, steht in der ersten Woche traditionell die „Einführungswoche“ auf dem Stundenplan.
Natürlich gilt es nicht nur die Räumlichkeiten und Abläufe in Ronnenberg zu erkunden, sondern auch der Empelder Standort ist für Jahrgang 5/6 interessant – z.B. wenn Ganztagsangebote in Empelde besucht werden.
Viele Klassen sind sogar zu Fuß von Ronnenberg nach Empelde gewandert, um staunend festzustellen, wie groß eine Schule doch sein kann. Ein Zwischenstopp im Freizeitraum bot die Gelegenheit um sich beim Dart, Billard, Kicker oder -ganz neu im Angebot – Airhockey zu entspannen.

Wir wünschen allen Neuankömmlingen an unserer Schule viel Spaß, Erfolg und eine schnelle Eingewöhnung

Flohmarkt – 31. August – Ab 14 Uhr

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,
der Förderverein der Marie Curie Schule veranstaltet am Samstag, den 31. August einen Flohmarkt auf dem Schulhof in Empelde.

Ort: Marie Curie Schule, Am Sportpark 1, 30952 Ronnenberg / Empelde
Zeit: 14 Uhr – 19 Uhr
Preis: 3 Euro pro Meter (Eigener Tisch); Ein Tisch kann auch bei uns gemietet werden, dann beträgt der Preis 5 Euro pro Tisch (80cm x 120cm)

Achtung: Kein Verkauf von Neuware!

Für Verpflegung und Getränke zu fairen Preisen wird gesorgt.

Reservierung unter: foerderverein_mcs@yahoo.com oder direkt im Schulsekretariat in Empelde.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Grafitti-Künstler und Kunstkurs der MCS verschönern Mauer

Die beiden Mauerscheiben auf dem Spielplatz Am Wischacker wurden heute von 17 Schülerinnen und Schülern der Marie-Curie-Schule unter Anleitung durch die Graffiti-Künstler Patrik Wolters und Nicolas Kerr gestaltet. Bereits Anfang März hatte der Kunstkurs des 8. Jahrgangs von Kunstlehrerin Lisa Griem Besuch von Patrik Wolters. Wolters gestaltete den Kunstunterricht mit dem Schwerpunkt Graffiti: von der Geschichte über rechtliche Aspekte, Gemeinsamkeiten mit Street Art, Konzepterstellung und Schriftdesign bis zu eigenen Skizzen. In den folgenden Stunden erprobten die Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht dann Graffiti-Schriftzüge und entwickelten eigene Ideen und Motive.

Der praktische Teil fand heute statt mit der Umsetzung der Ideen und Entwürfe auf den Mauerscheiben auf dem Spielplatz neben der Marie-Curie-Schule.

Die Vorderseite der Mauerscheiben gestalteten die Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „chill out“. Unter Anleitung von Wolters und Kerr entstand ein Sandstrand mit Palmen und Hängematte – passend zu den beiden Hängematten vor Ort. Für die Rückseite gestalteten die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung von Wolters und Kerr einen tropischen Dschungel mit Wasserfall.

Die Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses waren trotz hochsommerlicher Temperaturen begeistert und engagiert dabei die beiden Graffiti auf Vorder- und Rückseite der Mauerscheiben mit Sprühdosen umzusetzen. Die Gestaltung der beiden Mauerscheiben auf dem benachbarten Bolzplatz wurde aufgrund der tropischen Temperaturen auf nach den Sommerferien verschoben.

Die Stadt Ronnenberg hat den Graffitikünstler Patrik Wolters beauftragt mit der Schulklasse die Motive für die Wandgestaltung zu entwickeln und die Umsetzung der Wandgestaltung zu begleiten. Die Stadt Ronnenberg hat auch weiterhin großes Interesse Jugendliche mit Projekten aktiv in die Gestaltung der Außenräume mit einzubeziehen.
Für die Gestaltung der Wandscheiben wurden vom Rat der Stadt Ronnenberg Haushaltsmittel für 2019 bereitgestellt.

Judoka der MCS zu Besuch beim Judoverein

Den Pfingstferien und den hochsommerlichen Temperaturen zum Trotz wagten die Judoka des Ganztagsbereichs der Marie-Curie-Schule den nächsten Schritt und besuchten das  Vereinstraining des KSC Ricklingen. Alle lernen erst seit knapp einem Jahr den Judosport. Für die Anreise waren für die Sportler vom Standort in Empelde kaum zehn Minuten nötig, um mit dem Fahrrad zur Trainingshalle zu gelangen, wo sie gleich herzlich von den Vereinsjudoka aufgenommen wurden. Die Schüler bekamen von Cheftrainerin Katja Hackmann viele neue Techniken gezeigt, die sogleich ausprobiert werden wollten. Später gab es Gelegenheit das Gelernte auch im Randori (Übungswettkampf) anzuwenden und sportlich die Kräfte zu messen. Für die Schüler war es eine besondere Erfahrung, mit neuen Partnern zu trainieren, die oft größer oder erfahrener waren. „Im Vordergrund stand für uns hier, uns auszuprobieren und viele Techniken zu testen. Schön zu sehen, dass das Training im Ganztagsbereich sich auszahlt. Das Training im Verein war fordernd und schweißtreibend, doch am Ende hat es auch viel Freude bereitet.“, so Ganztagstrainer Sebastian Kuntze. Schüler Noah ergänzt: „Ich fänd‘ gut, wenn wir das wieder machen!“

(v.l.n.r., 1. Reihe) Niclas, Noah und Lukas mit dem Trainerteam

Sportfest 2019

Am Freitag, den 21.6. war es wieder soweit. Das Sportfest 2019 stand auf dem Programm. Während die Jahrgänge 5-10 aktiv an den verschiedenen Wettkämpfen teilnahmen, halfen die älteren Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung. Die Klassen der verschiedenen Jahrgänge traten nicht nur beim Dodgeball und einer Laufstaffel gegeneinander an, sondern auch bei einer von der DLRG organisierten Schwimmstaffel. Natürlich konnten auch alle Schülerinnen und Schüler alleine oder in Kleingruppen um Stempel für die Klassenwertung kämpfen. Hier standen 13 verschiedene Disziplinen wie Dosenwerfen, Leitergolf, „Blinde Kuh“, Dart oder Hula Hoop zur Auswahl
Es war beeindruckend alle 1500 Schülerinnen und Schüler, sowie über100 Lehrkräfte vereint auf einem Gelände zu sehen, denn schließlich sind wir im Schulalltag (noch) über zwei Standorte verteilt.

Wenn aus Zahlen Geschichten werden

Besuche in der Gedenkstätte Ahlem am Projekttag zur Erinnerungskultur.

Alle zehnten Klassen des Gymnasialzweiges und alle Klassen des Real- sowie Hauptschulzweiges aus dem neunten Jahrgang haben dieses Schuljahr die Gedenkstätte Ahlem besucht.
Till Leander Schröder berichtet über den Besuch der 10G2:

Am 21. Mai war es dann für meine Klasse und mich soweit. Wir alle waren aufgeregt, was uns erwarten würde. Wir waren nicht euphorisch und auch nicht wirklich heiter an diesem Tag, wir waren gespannt und hatten zugleich Angst davor, was kommen würde.

Nachdem wir freundlich begrüßt wurden, gingen wir in den für uns vorbereiteten Seminarraum und fingen an, in kleineren Gruppen insgesamt fünf Fotos zu betrachten. Alle Bilder hatten etwas mit der ehemaligen Gartenbaumschule zu tun und erzählten ihre ganz eigene Geschichte. Nachdem wir alle unsere Gedanken zu den Fotos niedergeschrieben hatten, ordneten wir die Fotos sowie andere Ereignisse in einen großen Zeitstrahl in der Mitte des Raumes ein.
Danach gingen wir das erste Mal in die Ausstellung der 1893 gegründeten ehemaligen Gartenbaumschule und besprachen, wie Sie entstand, weshalb sie in Zusammenhang mit dem Dritten Reich stand und wie sich der immer stärker werdende Antisemitismus auf sie auswirkte.
Später hatten wir Zeit, um uns die Ausstellung in Ruhe anzusehen und sie auf uns wirken zu lassen.
Am Ende bekamen wir in Gruppen von drei Personen je ein Bild. Auf dem Foto waren Personen, meistens eine, manchmal aber auch mehrere, wie ein Ehepaar oder eine kleine Hochzeitsgesellschaft. Nun war es unsere Aufgabe, das Foto zu finden und danach alles über die besagten Personen aus der Ausstellung herauszufinden.

Wir wussten zwar schon vorher aus dem Geschichtsunterricht, was Millionen von Menschen durchmachen mussten und aller spätestens nach dem ersten Teil des Programmes sollte jedem klar gewesen sein, was die NS-Judenpolitik war und was sie für  betroffene Bürger bedeutete, aber jetzt waren es keine Zahlen, Fakten oder Reden mehr, die wir uns anhörten. Jetzt waren es Leben. Jetzt waren es Menschen, Menschen wie du und ich, Menschen, die sinnlos verfolgt, verjagt und vergast wurden. Menschen mit einem Leben, Träumen, Kindern und Ehepartnern.

Die Stimmung, welche beim Vorstellen der erarbeiteten Biografien herrschte, war unbeschreiblich. Ein Besuch in der Gedenkstätte ist nicht nur empfehlenswert, er lohnt sich wirklich.
Wir sollten den Opfern des Dritten Reiches immer gedenken. Wenn wir aufhören, an unsere schreckliche Vergangenheit zu denken und den Opfern zu gedenken, hören wir auf, an unsere Zukunft zu denken.

Die Fotostrecke zeigt den Besuch der 9R3 am 24. Mai 2019 – Fotos: Herr Erchinger

25 Jahre MCS – Schulfest (Tag 2)

HAZ / Calenberger Zeitung, 16.06.2019 – Von Heidi Rabenhorst

Sie ist ein Erfolgsmodell: Die Marie-Curie-Schule in Ronnenberg hat in den zurückliegenden Jahren alle Skeptiker überzeugt. Bei der Feier zu ihrem 25-jährigen Bestehen zeigte sich die Kooperative Gesamtschule (KGS) den Besuchern nun von ihrer besten Seite.

Angefangen hatte es 1994 mit 163 Schülern und 18 Lehrern, heute sind es 1500 Schüler und 135 Lehrer. Die Kooperative Gesamtschule (KGS) ist aus Empelde nicht mehr wegzudenken. Als landesweit 25. Gesamtschule ist sie vor 25 Jahren mit sechs siebten Klassen an den Start gegangen. Bei einer Elternbefragung hatten sich zuvor 61 Prozent für das Modell einer KGS ausgesprochen. 2002 wurde der erste Abiturjahrgang entlassen. 2004 wurde die Schule nach der Physikerin Marie Curie (1867–1934) benannt.
Das Jubiläum begann mit einem Festakt, bei dem sich Schulleiter Kay Warneke bei ehemaligen und derzeitigen Lehrkräften für ihren „fantastischen Unterricht“ sowie bei den Kooperationspartnern und der Stadt als Schulträger bedankte. „Durch ihren täglichen Einsatz genießt die KGS einen großartigen Ruf“, betonte Warneke. Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms erinnerte in ihrem Grußwort an die damaligen Skeptiker der Schulform und zeigte auf, dass die Schule bereits innerhalb weniger Jahre ein Erfolgsmodell gewesen sei.
Am Freitagnachmittag stellten die Kinder und Jugendlichen ihre Schule in den Mittelpunkt. Alle 56 Klassen und die zahlreichen Kurse hatten für den besonderen Geburtstag an zwei Projekttagen ein buntes Programm vorbereitet. Die Resonanz war riesig. Nicht nur auf dem Schulhof, sondern auch in den Gängen und Fluren war zeitweise kaum ein Durchkommen. Schüler, Lehrer, Ehemalige, Freunde und Gäste nutzten die Gelegenheit zur Begegnung in lockerer Atmosphäre oder auch zum Wiedersehen. Schon gleich nach der Eröffnung drängten sich die Gäste auf dem Gelände, um dann in und um die Schule zu Ausstellungen, Ständen und Mitmachaktionen auszuschwärmen. Ein Anziehungspunkt war auch das internationale Büfett.

Zahlreiche Aktionen von Schülern
Zum vielfältigen Angebot gehörten unter anderem Mitmachaktionen in der Sporthalle, wo sich die Besucher Duelle an der Tischtennisplatte lieferten, die Zielsicherheit beim Leitergolf bewiesen oder sich beim Seilspringen austobten. Auch das Klima und die Natur kamen nicht zu kurz. So gab es am Stand von Florian (18) und Johanna (17) Crêpes ohne Plastik. „Wir möchten darauf aufmerksam machen, wie viel Plastikmüll erzeugt wird und plädieren dafür, darauf zu verzichten“, sagte Florian. Mit und in der Natur hat sich die Klasse 8 R2 auf ihrer waldpädagogischen Fahrt in den Oberharz beschäftigt, bei der nicht nur Theorie, sondern auch Praxis auf dem Stundenplan stand. Stolz präsentierten die Schüler nun ihre selbst gefertigten Holzbrettchen. Fleißig gebastelt hatten auch die Jungen und Mädchen der Klasse 5 R2. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verkauf der Freundschaftsarmbänder“, sagte Baran (12).

Mehr als zufrieden war auch Ute Lendeckel. „Schon der Festakt war toll. Und auch heute ist es ein rundum gelungenes Fest“, freute sich die didaktische Leiterin. Vor allem das Gemeinsame stehe bei der KGS im Vordergrund. „Wir heißen nicht nur kooperativ, sondern wir sind es“, betonte Lendeckel. Das habe sich wieder einmal bewahrheitet. „Wir Lehrer sind stolz auf unsere Schule und auf unsere Schüler“, fügte sie hinzu.

Von Heidi Rabenhorst (HAZ)