Naturwissenschaften


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In dieser Pyramide drückt sich ein methodischer und inhaltlicher Ansatz unseres naturwissenschaftlichen Unterrichts aus: Wir sammeln durch reale Naturerlebnisse (Experimente, Exkursionen, Zoobesuche, Pflege von Tieren und Pflanzen ….) Wissen und Erfahrungen. Damit wollen wir erreichen, dass unsere Schüler/innen verantwortungsbewusst mit Ihrer Umwelt umgehen und diese für die Gegenwart und für die Zukunft lebenswert erhalten. Nachhaltigkeit ist hier ein aktuelles Schlüsselwort. Möchte man wie beim Scrabble Ziele und Inhalte des naturwissenschaftlichen Unterrichts unserer Schule darstellen, so könnte man zu folgendem Ergebnis kommen:

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Die Verbundenheit mit dem Experiment teilen wir mit der Namenspatronin unserer Schule

Marie Curie.


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Unsere Fachräume sind modern ausgestattet und ermöglichen viele Schülerexperimente. Hier ein aktueller Blick in den Unterrichtsalltag von 3 Räumen: Im Biologieraum werden gerade durch das Mikroskop Pantoffeltierchen beobachtet, in der Chemie erproben Schüler/innen ein Rezept zur Seifenherstellung und in der Physik registriert ein Geigerzähler tickend den radioaktiven Zerfall.

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Die Organisation: In den 5. und 6. Klassen erfolgt der NW-Unterricht fächerübergreifend. Ab der 7. Klasse werden dann in allen drei Schulzweigen die einzelnen Fächer Biologie, Physik und Chemie bei den entsprechenden Fachlehrern/innen erteilt.

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Biologie wird durchgängig in allen Klassenstufen unterrichtet. Dieses Fach läuft wie ein Band durch alle Jahrgänge und nimmt auch fächerübergreifende Aspekte verstärkt auf (Optik/Auge, Akustik/Ohr, Aidsproblematik, Drogenproblematik, Sexualkunde).


Ein naturwissenschaftliches Profil im Gymnasialbereich fordert junge Forscher/innen zur Mitarbeit auf: Die Schüler/innen dieses Profils haben von der 7. bis zur 9. Klasse jeweils 3 bzw. 4 zusätzliche Stunden weitgehend experimentellen, naturwissenschaftlichen Unterricht. So wurden z. B. für den 7. Jahrgang 6 Aquarien angeschafft, die mit den Schüler/innen eingerichtet und gepflegt werden.

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Dieses Projekt wurde durch die Unterstützung des Fördervereins und durch die Aquaristik-Abteilung des Hagebaumarkts in Empelde erst möglich.

Vielleicht resultiert aus einer dieser Forschergruppen in Zukunft ja tatsächlich ein/e Nobelpreisträger/in. Damit würde der Nobelpreisträgerin Marie Curie und natürlich auch unserer Schule eine besondere Ehre erwiesen werden. Dass unsere Schüler/innen Interesse am Forschen besitzen, zeigen die erfolgreichen Beteiligungen an zahlreichen Wettbewerben.

In dem naturwissenschaftlichen Profil des 7. Jahrgangs wird auch das Lernverhalten von Mäusen untersucht: Wie schnell können sich  Mäuse den Weg durch ein Hochlabyrinth einprägen?

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Die Kurse des 8. Jahrgangs im Profil Naturwissenschaften, unter der Leitung von Frau Ehlers und Frau Beetz,  haben nun schon dreimal den ersten Preis beim Wettbewerb „Virtuelles Wasser“ errungen.

Herr Claußen trainiert mit dem 9. Jahrgang des naturwissenschaftlichen Profils  Schüler/innen, die an einem Solar-Bobbycar-Wettbewerb teilnehmen.


 Das NW-Profilangebot für den Gymnasialzweig:

„Naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden“

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Lernversuche mit Mäusen dürfen auch in den naturwissenschaftlichen Projekttagen im 9. Und 10. Jahrgang durchgeführt werden. Bei diesen Projekttagen können die Schüler/innen des 9. und 10. Jahrgangs aller Schulzweige ein Thema von insgesamt 60 möglichen Themen wählen und selbstständig, zum Teil auch experimentell,  Informationen und Erfahrungen erarbeiten.

Hier wird gerade eine Traubenpresssaft für die Herstellung von Wein  gewonnen:

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 Auch in der Oberstufe können unsere Schüler/innen einen naturwissenschaftlichen Akzent setzen: Wenn man sich für einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt  entscheidet, werden die Grundlagen für ein erfolgreiches naturwissenschaftliches Studium gelegt.

Ein besonderes Ereignis für Biologiekurse ist die  Durchführung der Studienfahrt. Hier wurde eine Zusammenarbeit mit dem Nationalparkhaus Dorum an der niedersächsischen Nordseeküste aufgebaut, um Wechselwirkungen in dem weltweit einmaligen Ökosystem des Wattenmeeres erforschen und erfahren zu können. Im Herbst des Jahres 2013 wird wieder  eine Gruppe der Marie Curie Schule in dem Labor des Nationalparkhauses mikroskopieren, Versuche mit Wattwürmern und Muscheln auswerten, eine Kutterfahrt unternehmen, um den Beifang zu analysieren, … und vielleicht auch wieder eine legendäre „Schlammschlacht“ bestreiten.

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Unsere Oberstufe besuchen pro Jahrgang ca. 140 Schüler/innen. Durch diese große Schülerzahl können wir auch ein komplettes Kursangebot zur Verfügung stellen. Bisher gab es in jedem Jahrgang Physik-, Biologie- und Chemiekurse mit erhöhtem Anforderungsniveau. Die Prüfungen im Zentralabitur haben gezeigt, dass sich einzelne Schüler/innen durch Spitzenleistungen in diesen naturwissenschaftlichen Fächern auszeichnen. Hierzu gratulieren wir ganz herzlich und sind stolz auf diese Erfolge.


Kooperationen mit außerschulischen Partnern:

Die Aquaristik-Abteilung des Hagebaumarktes in Empelde unterstützte die Anschaffung von 6 Forschungs-Aquarien für das NW-Profil im 7. Jahrgang. Besonders Herr Häuser als Leiter der Abteilung steht der Schule in Fachfragen als Berater immer gerne zur Verfügung.

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Die Marie Curie Schule ist aufgenommen worden in das Förderprogramm 2012 von proKlima (Geschäftsstelle proKlima GbR, Glockseestr. 33, 30169 Hannover). Durch die Aufnahme in das Förderprogramm sollen Unterrichtseinheiten zu energetischen Fragestellungen unterstützt werden, indem aktuelle Unterrichtsmaterialien angeschafft werden, die zu 90 Prozent aus dem proKlima-Förderprogramm finanziert werden. Durch diese Untrstützung war es möglich, 2 Energieräder anzuschaffen, die für unsere Schüler/innen sehr anschaulich das Phänomen der Energieumwandlung demonstrieren: Die mechanische Energie beim Treten in die Pedalen wird umgewandelt in elektrische Energie, die eine Energie-Sparlampe oder auch einen CD-Player betreiben kann.

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Simone & Jovan

Durch die proKlima-Förderung in den Vorjahren wurden Wärmebildkameras angeschafft, die Wärmeströme in unserer Umwelt auf hervorragende Weise verdeutlichen:

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Im Schuljahr 2009/2010 entstand neben dem Schulteich ein „Insektenhotel“.  Die Arbeiten für dieses Projekt übernahmen  das NW-Profil des 7. Jahrgangs sowie eine Technik-Gruppe. Dieses Projekt wurde ermöglicht durch Zusammenarbeit mit dem NABU Niedersachsen.

Während der aktuellen Neubauphase musste das Insektenhotel abgebaut werden. Es wird aber in dem neuen Schulgarten der Marie Curie Schule, der 2014 neben dem Neubau entsteht, wieder aufgebaut.

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Im Rahmen der Ausbildung von Referendaren/innen und Lehramtsstudenten/innen arbeitet unsere Fachgruppe mit den Universitäten Hannover und Hildesheim sowie den Studienseminaren in Hannover zusammen.

Unsere engagierte Fachgruppe besteht aus ca. 30 Lehrer/innen, die durch die jeweiligen Fächerkombinationen eine starke Vielfalt an Kompetenzen bieten und so aufgrund dieser Qualifikationen immer auch Verbindungen zu anderen Fachbereichen aufbauen können. Einige Beispiele:  Herr Claußen hat in den letzten Jahren die Beiträge unserer Schule zum Umweltschutz und zum Energiesparen in den Anträgen auf Anerkennung als Umweltschule zusammengefasst: Die Marie Curie Schule darf heute das Prädikat Umweltschule führen. Unterstützung erhalten wir auch stets von der Umweltbeauftragten der Stadt Ronnenberg, Frau A. Unterricker. Herr Claußen organisierte auch mit 2 Schülergruppen die Installation einer Solaranlage auf dem Dach unserer Schule. Die Anschaffungskosten wurden wiederum mit einem Förderantrag an proKlima unterstützt und den Kies zur Beschwerung der einzelnen Elemente lieferte kostenlos die Empelder Baustofffirma Linnenbecker. Herr Bohl betreut eine Roboter AG, die ebenfalls erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen hat. Frau Claußen leitet eine 1. Hilfe AG.

Frau Brysch organisiert alljährlich für den 6. Jahrgang  einen Exkursionstag bei der Ortsfeuerwehr Ronnenberg zum Thema Brände und Brandbekämpfung.

Abschließend ist zu sagen, dass mit dem Neubau auf dem ehemaligen großen Schulhof 5 naturwissenschaftliche Räume entstehen (3 Physik-Räume und 2 Biologie-Räume), die den Ansprüchen an einen modernen, experimentellen Unterricht gerecht werden. Unsere Fachgruppe freut sich auf die Arbeit in diesen Fachräumen und stellt anerkennend und dankend fest, dass die Gemeinde Ronnenberg viel Geld investiert, damit unsere Schüler/innen eine solide Ausbildung erhalten. Somit ist die Grundlage gegeben, dass die kommende Generation für die vielfältigen Probleme in unserer Welt Lösungsansätze findet und diese auch umsetzt.


FBG NW Hartmut RuehsFachbereichsleiter: Hartmut Rühs

Kontakt: hartmut.ruehs@kgs.ronnenberg.de

Fachkollegium:

Hr. Bohl, Fr. Brachvogel, Fr. Bräuer, Hr. Brand, Fr. Brysch, Hr. Claas, Fr. Dittrich, Fr. Eberhardt, Fr. Ehlers, Fr. Fenkner, Hr. Glockemann, Hr. Graupe, Fr. Gyhra, Fr. Hadasz, Fr. Heiber, Fr. Himstedt, Fr. Hupe, Fr. Kellersmann, Hr. Koch, Fr. Krause, Hr. Kuntze, Fr. Kuschefski, Fr. Löber, Fr. Mohr, Hr. Rühs, Hr. Schlüter, Fr. Söffker, Fr. Scholochow, Hr. Tomczak, Hr. Warneke, Fr. Weber, H. Wenskowski, Fr. Wilhelm-Rott, Fr. Winterroth