Wie schon in den letzten Schuljahren, so beschäftigen sich auch dieses Jahr die Lehrkräfte und Schüler*innen der Marie Curie Schule kurz vor den Ferien mit dem Thema „Schule ohne Rassismus“.
Wenn man durch die Schule geht, die Schüler*innen beobachtet oder auch mit ihnen spricht, merkt man, dass Rassismus, Diskriminierung Themen sind, welche die Schüler*innen bewegen, interessieren, teilweise sogar dafür brennen, weil sie zum Teil selbst negative Erfahrungen gemacht oder auch beobachtet haben, die Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft durchaus wahrnehmen und dagegen aufstehen wollen.
So können die Schüler*innen diesen Schultag heute mit ihrer eigenen Lebenswelt verknüpfen, z.B. indem sie durch die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus für ihre eigene Sprache sensibilisiert werden, durch das gemeinsame Essen aus vielfältigen Nationen innerhalb einer Klasse das Bereichernde an Vielfalt am eigenen Leib erfahren oder auch den Blick darauf richten, welche
Gesellschaft wir uns wünschen. In der Schule findet man heute engagierte Schüler*innen, die gemeinsam Filme oder Berichte sehen, recherchieren, spielen, essen… Das fördert die Gemeinschaft und den Zusammenhalt unter den Schüler*innen. Und es ist als Erfolg anzusehen, wenn eine Klasse als eine kleine Gemeinschaft zeigen kann, dass ein wertschätzender, friedlicher Umgang möglich ist, Menschen in ihrer Vielfalt wahrgenommen und akzeptiert werden oder auch Schüler*innen und Lehrkräfte auf eigenes diskriminierendes Verhalten aufmerksam geworden sind. Auf dem Weg zu einer diskriminierungssensiblen Schule ist dieser Tag ein wichtiger kleiner Schritt.
