Digitale Medien gehören zur Lebenswelt der SchülerInnen. Leider fehlt es SchülerInnen häufig an digitalen Kompetenzen, um mit mobilen Endgeräten produktiv zu arbeiten. Das Erlernen digitaler Fähig- und Fertigkeiten gehört jedoch zur Vorbereitung auf die Berufswelt dazu. Daher hat die Kultusministerkonferenz sechs Kompetenzbereiche formuliert, welche am Ende der Pflichtschulzeit erlernt werden sollen: Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren, Kommunizieren und Kooperieren, Produzieren und Präsentieren, Schützen und sicher Agieren, Problemlösen und Handeln, Analysieren und Reflektieren im digitalen Umfeld.
Tablets im Allgemeinen haben im Vergleich zu Notebooks/Laptops den Vorteil, dass sie sehr platzsparend verstaubar sind und ein geringes Gewicht aufweisen. iPads, im Vergleich zu Alternativen, haben zum einen den Vorteil, dass Apple eine Garantie für Updates der Software (Apps) und Sicherheitsupdates für das Betriebssystem von fünf Jahren gibt. Zum anderen sind die Geräte schnell einsatzbereit, haben eine lange Akkulaufzeit- und Leistung und einen hervorragenden Virenschutz.
Obgleich wir uns aus genannten Gründen für die Marke entschieden haben, wird aus Neutralitätsgründen das Nennen vom Markennamen an der Schule vermieden, sodass der Begriff „Tablet“ oder „digitales Endgerät“ stellvertretend für die iPads genutzt wird.
Im Schuljahr 2025/26 arbeiten alle Schüler:innen der Jahrgänge 8. - 11. (E-Phase) mit Tablets. Ausgenommen davon ist der 8. Jahrgang des Hauptschulzweiges.
Im neuen Schuljahr 2026/27 werden die neuen 7. Klassen aller Schulzweige mit digitalen Endgeräten des Landes ausgestattet. Es müssen keine privaten Geräte mehr angeschafft werden. Die private Anschaffung und die Ausleihe von Tablets findet fortan nur noch auslaufend für die Jahrgänge 8 - 13 (Q2) statt.
Im 5. und 6. Jahrgang sollen sich die Schüler:Innen auf die neue Schule und die neue Klassengemeinschaft konzentrieren.
Diese soll generell erst gestärkt werden, um im 7. Jahrgang das Lernen mittels digitaler Endgeräte zu erweitern und individuelles Lernen zu fördern.
Die Lehrkraft soll die Möglichkeit haben die Geräte der Schüler:Innen zu steuern. Hierfür müssen alle Geräte in ein schuleigenes System eingepflegt werden. Zudem können so alle Geräte mit den gleichen Apps bespielt werden.
Im Sinne der Chancengleichheit haben so alle die gleiche Ausgangslage, was das digitale Arbeiten betrifft. Auch kann auf diese Weise eine Kompatibilität hinsichtlich kollaborativen Arbeitens gewährleistet werden.
Generell entfällt ab dem Schuljahr 2026/27 eine private Anschaffung für alle Schüler:innen des 7. Jahrgangs auf Grund der kostenfreien Bereitstellung digitaler Endgeräte vom Land Niedersachsen.
Im Vordergrund stehen die sechs vorgeschriebenen Kompetenzbereiche vom Land:
- Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren
- Kommunizieren und Kooperieren
- Produzieren und Präsentieren
- Schützen und sicher Agieren
- Problemlösen und Handeln
- Analysieren und Reflektieren im digitalen Umfeld.
Nein, grundlegende Fertigkeiten wie beispielsweise das Arbeiten mit Zirkel und Geodreieck oder die praktische Arbeit im Kunstunterricht kommen weiterhin nicht zu kurz. Es gibt selbstverständlich auch weitere Fähigkeiten, die die Schüler:Innen analog erlernen sollen. So werden die Schüler:Innen auch weiterhin phasenweise „ganz normal“ mit Stift und Papier arbeiten. Die Umstellung zur digitalen Mappenführung und der Arbeit mit dem Pencil erlauben es uns jedoch, in Zukunft weitestgehend auf Kopien und Papiermappen/-hefte zu verzichten.
Die Schüler:innen werden mit der Zeit schrittweise in die Arbeit mit dem Tablet eingeführt und begleitet, welches ihnen über die Schuljahre hinweg den Erwerb digitaler Kompetenzen ermöglicht. Auch die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Medien wird in diesem Rahmen thematisiert.
