Einladung zur Infoveranstaltung „Rund ums Handy – Digitale Welten“


Sehr geehrte Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 5 -10 an der Marie Curie Schule,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Informationsveranstaltung „Rund ums Handy – Digitale Welten“

Wir laden Sie herzlich zu einer Informationsveranstaltung, die die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen an unserer Schule veranstaltet, ein.

Die Veranstaltung findet am 6. März um 18.00 Uhr in der Aula der Marie Curie Schule in Empelde, Am Sportpark 1 statt.

Frau Bennewitz vom der Landesstelle Jugendschutz wird zu folgenden Punkte referieren und steht nachher auch für Fragen zur Verfügung:

  • Wie bleibe ich im Gespräch mit meinem Kind und wie setze ich Grenzen?
  • Welcher Medienkonsum ist altersgerecht, zu viel oder schon Sucht?
  • Wie kann ich Medienverhalten kontrollieren?
  • Wie schütze ich mein Kind?
  • Was mache ich, wenn mein Kind unangemessene Inhalte aufruft?
  • Rechtliche Aspekte: Soziale Medien, Download, Recht am Bild, Persönlichkeitsrechte…
  • Wir freuen uns über zahlreiche Besucher.

Mit freundlichen Grüßen,
Ute Lendeckel

Die digitale Revolution?

Seit dem heutigen Dienstag, 20. Februar 2018 läuft die weltweit größte Bildungsmesse in Hannover – die Didacta. Neben vielen wichtigen Themen in der Bildung ist der Schwerpunkt die Digitalisierung.

Es lohnt sich definitiv für alle an Schule beteiligten Personen, hier vorbeizuschauen. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte können (nicht nur) digitale Unterrichtsbeispiele ausprobieren oder sich davon inspirieren lassen. Parallel wird auf der Didacta sehr viel diskutiert und präsentiert.

Beispielsweise war sich der seit kurzem im Amt tätige niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne mit den anderen Diskussionsteilnehmern, z.B. einer Auszubildenden aus Hannover, einig: die Digitalisierung bzw. die digitale Revolution darf den Schulen nichts überstülpen. Dieser Prozess muss gemeinsam gestaltet werden, es erfordert Fort- und Weiterbildung und einer angemessenen Ausstattung mit Mitteln von Bund und Ländern

Ebenso sieht es Dr. Julia Behrens von der Bertelsmann Stiftung. Sie stellte ein Ergebnis aus einer Studie vor. Demnach stehen vier von fünf Lehrkräften der Digitalisierung kritisch gegenüber. Lehramtsstudierende, Kollegium und Schulleitung können nur mit einem gemeinsamen Konzept erfolgreich sein. Als positives Beispiel nannte sie die Niederlande, wo sowohl Inklusion in den Schulen stattfindet, Tablets in den Klassen genutzt werden und zur Organisation des Unterricht Lehrkräfte ebenfalls digitale Medien einsetzen. Sie sprach von einer Idee, einer Haltung von allen beteiligten Personen und benannte drei Säulen: Technik, Fortbildung, Schulkonzept.

Gestritten wird hier nicht über das OB, sondern über das WIE und das WANN. BYOD (bring your own device = benutze dein eigenes Gerät) wird ebenso von vielen Fachleuten befürwortet, wie die Anschaffung von Geräten durch die Schulträger.

Die Stadt Hannover investiert nach eigener Aussage derzeit sechs Millionen Euro in fünf Projektschulen, das sind ca. 150 digitale Endgeräte, allein mit Kosten von 350.000 € für Endgeräte der Lehrkräfte.

Ein weiteres Highlight, wieder mit dem Kultusminister Tonne, ist die aktuell laufende Präsentation der niedersächsischen Bildungscloud, welche durch und mit der Landesinitiative n-21 realisiert wurde. Die Bildungscloud ersetzt nicht etwa etablierte Software in den Schulen, wie z.B. iServ, WebWeaver, oder andere, sie vereint verschiedene Systeme und vernetzt die Schulen miteinander. Dazu gehört beispielsweise ein datenschutz-konformer Messenger, kollaboratives Lernen, gemeinsame Materialien, usw. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als vereine diese Bildungscloud die beiden umstrittenen Ansätze, nämlich BYOD auf der einen und durch den Schulträger finanzierte Geräte auf der anderen Seite. Mehr dazu unter [https://niedersachsen.cloud].

Es bleibt spannend, wie, wann und tatsächlich ob sich die hier auf der Didacta sogenannte digitale Revolution in den Schulen zeigt.

Bericht aus Natz/Südtirol – Ski und Snowboard AG, Tag 6

Tag 6
Unser letzter Tag auf der Piste startete mit leichtem Schneefall. Trotzdem waren alle motiviert. Wir fuhren heute in selbstgewählten Gruppen, das heißt auch Snowboarder und Skifahrer gemeinsam. Nach einer Reflexions- und Abschlussrunde werden jetzt die Koffer gepackt und morgen geht es leider schon wieder nach Hause.
Tag 5
Die gestrige Fackelwanderung endete nach einem Gang durchs Dorf auf dem Dorfplatz. Dort erwartete uns ein Discjockey mit Après Ski Hits und heißen Getränken. Heute sind wir dann ins Nachbarskigebiet „Meransen“ gegondelt. Nach einem sonnigen Skitag fuhr uns Leo nach Brixen, der ältesten Stadt Südtirols. Wir schauten uns den Dom an und bummelten durch die Altstadt.
Tag 4
Heute starteten alle Gruppen vom Gipfel im Jochtal. Die Snowboarder fuhren das erste mal gemeinsam in einer Gruppe. Heute Abend freuen wir uns noch auf die „Fackelwanderung“. Morgen dürfen wir in Freundschaftsgruppen zusammen fahren.
Tag 3
Unser Tag startete heute bei strahlendem Sonnenschein. Die Fortgeschrittenen Skifahrer, fuhren am Vormittag mehrmals die bestens präparierte Talabfahrt. Nach dem Mittagessen wechselten die Skianfänger auf lange Ski. Die Umstellung verlief problemlos. Sowohl die Skianfänger wie auch die Snowboarder, lernten heute das Tellerlift fahren. Die Snowboardanfänger fuhren außerdem zum ersten Mal auf 2500m hoch.
Tag 1 und 2
Nach einer langen Busfahrt sind wir gestern Abend gut in Natz angekommen. Nach dem Abendessen wurde noch schnell die Skiausrüstung ausgeliehen, sodass wir heute morgen gleich starten konnten. Die Snowboard und Skianfänger fuhren am Nachmittag schon in Kurven die Pisten runter. Die Fortgeschrittenen konnten das schöne Wetter oben auf dem Gipfel genießen. Auch wenn heute Sonntag ist, werden jetzt 1 Stunde Hausaufgaben gemacht. Die Stimmung ist bestens!!!

Lehrerfortbildung in Israel / Yad Vashem

Eine besondere Fortbildung liegt hinter unserem Geschichts- und Werte und Normen-Lehrer Jens Meyer: In den Herbstferien 2017 ist der Lehrer der Marie Curie Schule nach Jerusalem gereist, um an einem Seminar in Yad Vashem, der zentralen israelischen Gedenkstätte für den Holocaust, teilzunehmen. Gemeinsam mit 20 weiteren niedersächsischen Lehrerinnen und Lehrer hat er eine Woche in der International School for Holocaust Studies (ISHS) verbracht.
Der Schwerpunkt des intensiven Programms lag auf einer zeitgemäßen Vermittlung der Verbrechen des Nationalsozialismus: Fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges und Nazi-Deutschlands ist der Holocaust zwar noch regelmäßig im Fernsehen und in Filmen präsent, doch hat die Auseinandersetzung mit diesem Thema in der Öffentlichkeit deutlich abgenommen. Von zunehmender Bedeutung ist deshalb die Frage, wie zukünftige Generationen unterrichtet werden können und welche Lehren aus dem Holocaust gezogen werden sollen.
Neben Berichten von Zeitzeugen und Vorträgen zur Geschichte der Juden und des Antisemitismus standen deshalb für die Seminarteilnehmer verschiedene Workshops und Lektionen auf dem Programm, in denen unterschiedliche Zugänge zum Thema durch Musik, Film und Literatur vorgestellt wurden.
Darüber hinaus wurden die Konzeption des Museums und der ISHS thematisiert: „Von besonderer Bedeutung ist für Yad Vashem vor allem der biografische Ansatz, bei dem die Geschichte des Holocausts anhand einzelner Schicksale erzählt wird“, so Meyer. Zustande gekommen ist diese Fortbildung durch die 2016 vereinbarte Kooperation zwischen dem Niedersächsischen Kultusministerium und der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.
Die in Yad Vashem gemachten Erfahrungen sollen für den Unterricht genutzt werden, so Meyer: „Die Seminare der Fortbildung boten neue Forschungsergebnisse, intensive fachliche und menschliche Begegnungen, sinnvolle Diskussionen über neue Unterrichtsmaterialien und Zugänge zum Thema und ebenso vielfältige Möglichkeiten internationaler Vernetzung.“ Erste Ideen dazu gibt es bereits: Der Kontakt zum hiesigen Förderverein Erinnerungsarbeit in Ronnenberg soll intensiviert werden. Hier gab es bereits erste Gespräche über eine gemeinsame Zusammenarbeit.

Verabschiedung von Herrn Dr. Hellberg und Frau Alex – Teil 1

Am Montag, den 29.01. wurden gleich zwei Mitglieder der Schulleitung der Marie Curie Schule in der Ruhestand verabschiedet. Der letzte Schultag unserer Gymnasialzweig-Leiterin Frau Alex und unseres Schuleiters Herrn Dr. Hellberg begann mit einem Rundgang duch alle Klassen.

Am Abend stand der große Festakt in der Aula, als letzter offizieller Termin der beiden zukünftigen Pensionäre, auf der Tagesordnung. Dem MCS-Kollegium, Vertretern der Stadt Ronnenberg und der Landesschulbehörde, den anwesenden Schülervertretern und natürlich Freunden und Familie wurde dabei ein unterhaltsames und kurzweiliges Programm präsentiert. Schon der Eröffnungsakt – Herr Warneke, unser neuer Schulleiter, mit Poncho, Sombrero und Gitarre – zeigte, dass es an diesem Abend nicht nur ernste Beiträge geben sollte. Der anschließenden offiziellen Begrüßung (jetzt ohne Poncho, Gitarre und Sombrero), und dem Auftritt des Schulchores unter der Leitung von Herrn Kosmalski folgte die offizielle Übergabe der Entlassungsurkunde an Herrn Dr. Hellberg durch die Schuldezernentin Frau Kretschmer.
Die Rede der Ronnenberger Bürgermeisterin Frau Harms, in der beiden Schulleitungsmitgliedern für ihre langjährige Arbeit an der Marie Curie Schule, sowie ihrer guten Zusammenarbeit mit der Stadt Ronnenberg gedankt worden ist, wurde eingerahmt von musikalischen Beiträgen unserer HipHop AG unter der Leitung von Martin Priebe (Tanzschule Amaro), sowie einer Gesangsdarbietung von Frau Barchet und Frau Wystup mit Klavierbegleitung durch Herrn Kosmalski.
Der überaus unterhaltsamen Rede von Frau Thormann zur Verabschiedung von Frau Alex folgte die Band Mukubi unserer Kollegen Schlüter, Kräft-Brauer, Horngacher und Kosmalski.
Nach einer weiteren Rede von Herrn Warneke zur offiziellen Verabschiedung von Herrn Dr. Hellberg, kamen dessen ehemaligen Kollegen der KGS Hemmingen auf die Bühne, um ihren Schulleiterkollegen mit einem Blues musikalisch zu zu ehren.
Die anschließende „Baccara – Yes sir I can boogie“ Interpretation der Schulleitung sorgte für weitere Lacher an diesem Abend und bereitete den letzten Auftritt von Herrn Dr. Hellberg vor, der nach seiner Abschlussrede mit standing ovations von den Gästen verabschiedet worden ist. Der Auftritt des Mandolinen- und Gitarrenorchesters Empelde bereitete den Übergang zum geselligen Teil des Abends vor, für den sich alle Gäste noch einmal in der Cafeteria versammelten um bei leckestem Fingerfood (vielen Dank an Sugar & Spice) und Getränken den Abend ausklingen zu lassen.

Kunst soll zeigen, was verbindet

HAZ / Calenberger Zeitung – Von Uwe Kranz, 31.01.2018

Was die Schüler der Marie Curie Schule verbindet, das stärkt sie auch. Diese These wollen Schüler der Oberstufe mit einem Landart-Projekt auf dem Schulhof zeigen. Die Installation wurde am Dienstag vollendet.

Anne und Friederike binden bunte Bänder an ein über den Schulhof gespanntes Seil. Jedes Band soll für einen ihrer Mitschüler stehen. Die Fäden sind Teil eines Landart-Projektes zweier Oberstufenkurse im Fach Kunst, mit dem eben diese Mitschüler an der Marie Curie Schule am Mittwochmorgen überrascht wurden.
Zwei Wochen Vorlauf benötigten die Schüler unter der Leitung der Lehrerinnen Ute Drexheimer und Claudia Kick, um die Installation auf dem Schulhof vorzubereiten. Aus Ästen formten sie auf dem Pflaster einen Baum, der mithilfe von Bändern mit vielen Punkten auf dem Schulhof verbunden ist. Daran hängen die vielen unterschiedlichen Bänder. Überall auf dem Schulhof herrscht rege Betriebsamkeit.
Landart ist Schwerpunktthema im letzten Semester im Fach Kunst. Die Schülerinnen haben sich schon ausgiebig damit beschäftigt. Weil oft Materialien aus der Natur oder naturbelassene Materialien verwendet würden, müsse man „lebendige Dinge töten“, wie die Äste, um damit wieder etwas lebendiges wie den Baum formen zu können, erklärte Anne. Solche Prozesse seien auch aus anderen Bereichen wie beispielsweise in der Kosmetikherstellung bekannt. Landart sei aber auch für jeden etwas anderes, ergänzt Antonia. Es sei deshalb auch schwierig, die Installationen zu bewerten, zumal auch das zu dem Kunstwerk gehöre, was damit geschieht, erklärt Sara.
Mit der Vollendung am Dienstag ist das Projekt also nicht fertig. Auch mögliche Veränderungen durch Witterungseinflüsse oder potenzielle Zerstörungen durch Mitschüler könnten zum Gesamteindruck des Kunstwerkes beitragen, sagt Alexandra. Wichtig sei eben auch, wie sich die Betrachter damit auseinander setzen.
Die anderen Jungen und Mädchen an der KGS werden dem Werk aber wohl mit viel Respekt gegenübertreten, können sie sich doch selbst darin wiederfinden. Die unterschiedlichen Fäden stehen dabei für die Vielfalt an der Marie Curie Schule. „Diese Vielfalt verbindet uns“, sagt Antonia. Und diese Verbindung auf Basis ihrer Vielfalt „ist das, was uns stärkt“.