Oberstufenkurs Chemie erkundet X-LAB

Die Oberstufenschülerinnen und –schüler aus dem Chemieleistungskurs von Herrn Kuntze besuchten am 01. November das X-LAB. Das ist ein Schülerlabor an der Georg-August-Universität Göttingen. Dort wurde die Möglichkeit geboten, auch aufwändigere Versuche durchzuführen, wie es im Regelunterricht nicht der Fall sein kann.

„Faszinierend!“ (Emre)

Der Gastdozent Nils Meier gab dem Kurs einen vertiefenden Einblick in die faszinierende Welt der Polymere und die Schülerinnen und Schüler konnten schon einmal Universitätsluft schnuppern. Von 10:00 bis 17:00 Uhr hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit bereits Gelerntes anzuwenden sowie Neues auszuprobieren.

„Ich fand gut, dass auch die Umweltaspekte von Kunststoffen thematisiert wurden.“ (Till)

Dabei wurde neben etwas Theorie eifrig gerührt, gemischt, geschmolzen und geformt, um am Ende verschiedenste Kunststoffe synthetisiert und in ihren Eigenschaften erprobt zu haben. Dabei kam auch spielerisches Lernen nicht zu kurz, als zum Beispiel Experimente zur eigenständigen Herstellung eines Flummiballs oder zur Quellfähigkeit eines Superabsorbers für besondere Begeisterung sorgten.

„Das sollten die nächsten Jahrgänge auch machen.“ (Yakup)

Auch für das Abitur war der Kurs eine gute Vorbereitung. Möglich wurde das Unternehmen nur durch Unterstützung des Fördervereins der Schule und insbesondere der Waltherstiftung. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, engagierte und begabte Schülerinnen und Schüler zu fördern.

(Text von Julia und Yannick, Fotos von Danyel)

Fremdenfeindliche Parolen an der Wand der KGS


Die Marie Curie Schule verurteilt sowohl die Schmierereien an sich, als auch den Inhalt dieser Schmierereien aufs Schärfste.


HAZ / Calenberger Zeitung – Ein Artikel von Von Stephan Hartung
 
Unbekannte haben mit fremdenfeindliche Schmierereien das Schulgebäude in Ronnenberg verunstaltet. Die Schriftzüge wurden an der Fassade der KGS-Außenstelle angebracht – die Polizei ermittelt.

So stellt man sich den Beginn einer neuen Arbeitswoche nicht vor: Am Montagmorgen, noch vor Beginn des Schulbetriebs, wurden an der KGS Ronnenberg fremdenfeindliche Schmierereien entdeckt. Betroffen waren die Außenwand der Sporthalle und eine Begrenzung des Fußwegs. „Moslems töten“, „Islam¿ Nein!“’ und „Kanacken raus“ lauteten die Botschaften, die die noch unbekannten Täter an der Außenstelle der KGS, Lange Reihe, versprüht hatten.
Den genauen Zeitpunkt der Sachbeschädigung muss die Polizei noch ermitteln. Es spricht aber viel dafür, dass die Tat am Wochenende begangen wurde. „Denn am Freitag nach Schulschluss waren die Schmierereien noch nicht da“, sagt Alina Scholochow. Die Leiterin des KGS-Standorts in Ronnenberg berichtet, dass „unser Hausmeister sofort am frühen Morgen die Stadt informiert hat“. Schließlich könne man nicht einen Eimer Farbe nehmen, „auch wenn wir das gern wollen, um diese Botschaften, die wir schockierend finden, selbst zu entfernen“, erklärte sie.
Immerhin seien die Schmierereien nicht an Stellen zu sehen, die deutlich sichtbar auf dem Schulweg liegen, sagt Scholochow. „Sonst hätten wir versucht, diese Parolen irgendwie abzudecken.“ Die Schulleiterin berichtet, dass es leider öfters solche Sachbeschädigungen gebe, auch solche anderer Art. „An Wochenenden halten sich oft Jugendliche in der Umgebung der Schule auf, nicht selten bleiben kaputte Flaschen liegen“, erzählt Scholochow.
Die Stadt Ronnenberg ist in dem Fall bereits aktiv geworden. „Wir haben den Vorfall bei der Polizei angezeigt“, sagt Cord Hennies. Der Teamleiter der Gebäudewirtschaft berichtete, dass die Polizei am Montag während der Ermittlung die Schmierereien ausgemessen habe. „Am Dienstag kommt dann ein Maler aus einem externen Betrieb und stellt wieder den ursprünglichen Zustand her“, sagt Hennies. Wann genau dies passieren werde, könne er nicht nicht sagen. „Wir sind aber froh, dass es noch vor dem Feiertag klappt.“ Sonst wären die Schmierereien wegen des freien Mittwochs noch bis zum Donnerstag zu sehen. Und spätestens dann wollen Lehrkräfte und Hausmeister ihren Dienst beginnen, ohne sich über Fäkalsprache und ein verunstaltetes Schulgebäude ärgern zu müssen.

Von Stephan Hartung

Exkursion der Q1 nach Erfurt zum Erinnerungsort Topf & Söhne

Ein Bericht von Cosma Gagelmann

Tag 1

Zunächst trafen wir uns um 7.30 Uhr vor der Schule in Empelde, luden unser Gepäck in den Bus und fuhren um 8.00 Uhr los. In dem Bus befanden sich nun der Busfahrer, der uns die nächsten drei Tage begleiten sollte, unser Geschichtslehrer Herr Meyer, der Referendar Herr Giere, die Lehrerin Frau Dettweiler sowie unsere beiden Geschichtskurse. Wir kamen nach einer kurzen Pause gegen 12.00 Uhr in unserem Hostel an. Das Hostel befand sich in der Nähe des Erfurter Theaters und der Innenstadt. Nachdem wir unser Gepäck auf die Zimmer gebracht hatten, durften wir erst mal eine Stunde Pause machen. In dieser Pause gingen einige von uns auf Erkundungstour durch die Innenstadt. Nach der Pause trafen wir uns am Bus, der uns dann zum Erinnerungsort Topf und Söhne brachte, sodass wir um 14.00 Uhr ankamen. Vor Ort wurden wir sehr herzlich von unserer Seminarleiterin begrüßt, die uns zunächst erzählte, was uns in den drei Tagen erwarten würde. Als Einstieg in das Thema beschäftigten wir uns mit verschiedenen Bildern und deren Bedeutung. Wir lernten dadurch, dass die Firma Topf und Söhne Krematorien für verschiedene Konzentrationslager hergestellt hatte. In den folgenden Seminartagen sollten wir uns nun mit der Frage befassen, welchen Anteil die einzelnen Akteure an den Massenverbrechen in den Konzentrationslagern hatten. Nach dieser Einführungsrunde machten wir eine Pause von zehn Minuten, bevor wir uns dann mit den Akteuren der Firma Topf und Söhne beschäftigten. Jede Gruppe sollte selbstständig in die Dauerausstellung gehen und zu einem der fünf Akteure einen Fragebogen beantworten. Die Ausstellung hat uns alle sehr emotional berührt, da unter anderem viele Augenzeugenberichte aus den Konzentrationslagern im Bezug auf den Umgang mit den Menschen sowie auch den Leichen ausgestellt waren. Nach der Besichtigung der Ausstellung gingen wir wieder in den Seminarraum und hielten eine Fragerunde ab. Da wir jedoch alle etwas betroffen und traurig waren, was die Seminarleiterin vollkommen verstand, verlief diese recht kurz. Wir machten nun eine halbe Stunde Pause, bevor wir uns noch einen halbstündigen Dokumentarfilm zu der Dauerausstellung ansahen. Nach einer Feedbackrunde zum ersten Tag fuhren wir um 18.00 Uhr mit dem Bus vom Erinnerungsort zu unserem Hostel zurück. Als wir am Hostel ankamen, teilten uns die Lehrer mit, dass wir ab jetzt Freizeit hätten, allerdings mussten wir um 23.00 Uhr wieder im Hostel sein. Die Meisten machten sich auf den Weg in die Innenstadt, um sie weiter erkunden zu gehen oder etwas zu essen, wozu es reichlich Möglichkeiten gab. Die Anderen hielten sich im Hostel auf, um sich ein bisschen zu entspannen und die ganzen Informationen und Eindrücke sacken zu lassen.

Tag 2

Ab 8.45 Uhr konnten wir um Hostel frühstücken und danach fuhren wir zum Erinnerungsort, an dem wir um 10.00 Uhr ankamen. Die Seminarleiterin sagte uns zunächst, was uns heute alles erwarten würde. Nach dieser Einführung setzen wir uns wieder in den Kleingruppen zusammen, um ein Plakat zu dem jeweiligen Akteur zu fertigen. Nach einer einstündigen Mittagspause, in der uns die Lehrer mit Keksen und Getränken ausstatteten, stellten die Gruppen um 13.00 Uhr ihre Plakate vor. Als alle Gruppen präsentiert hatten, konnten wir uns in neue Gruppen zu verschiedenen Themen einteilen, z.B. ein Vortrag über eine Sonderausstellung im Erinnerungsort. Wir machten erst mal eine halbe Stunde Pause, bevor wir die Ergebnisse präsentierten. Schließlich fuhren wir um 18.00 Uhr mit dem Bus zurück zum Hostel. Die Lehrer sprachen die Einladung an uns aus, das WM-Eröffnungsspiel in einem Biergarten zu schauen, der auch einige Schüler und Schülerinnen nachkamen. Wir hatten nun wieder Freizeit bis 23.00 Uhr und genossen den letzten Abend in Erfurt.

Tag 3

An unserem letztem Tag packten wir unsere Sachen, machten unsere Zimmer sauber und gingen um 8.30 Uhr frühstücken. Nachdem der Busfahrer unser Gepäck eingeladen hatte, fuhren wir gemeinsam mit unserer Seminarleiterin, die zu unserem Hotel gekommen war, los zum Konzentrationslager Buchenwald. Direkt nach der Ankunft schauten wir uns den halbstündigen Dokumentarfilm „Buchenwald. Post Weimar“ im Kino der Gedenkstätte an. Danach bekamen wir eine Führung über das ehemalige Lagergelände. Wir erfuhren viel über den Alltag der SS-Leute, den Karachoweg und die Blutstraße. Dann sahen wir ein ehemaliges Zoogehege und gingen durch das Tor, auf dem „Jedem das Seine“ stand, auf das Lagergelände. Dort sahen wir uns die Krematorien an und beendeten die Führung an einem Gedenkstein, die alle Menschen der Nationen, die im Konzentrationslager Buchenwald gestorben sind, aufgelistet und mit 37 Grad beheizt, da diese Temperatur die Gemeinsamkeit aller Menschen ist und so die Verbundenheit repräsentiert. Nach der Führung hatten wir eine Stunde Mittagspause, in der viele von uns in dem Museumscafé zu Mittag aßen. Danach gingen wir in ein Museum, welches auf dem Lagergelände errichtet wurde und konnten uns selbstständig durch die Dauerausstellung „Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945“ bewegen. Nach einiger Zeit trafen wir uns mit unser Seminarleiterin im Seminarraum des Museums, in dem es nochmal eine abschließende Feedbackrunde zu den drei Tagen gab. Schließlich fuhren wir mit dem Bus um 15.30 Uhr los und erreichten nach einer kleinen Pause um 19 Uhr Empelde, wo unser Ausflug endete.

Cosma Gagelmann

Vorstellung von Metall- und Elektroberufen im Info-Truck

Im Info-Truck  lernen die 9. Klassen des Haupt- und Realschulzweiges Berufsmöglichkeiten aus dem Bereich der Metall- und Elektroindustrie kenne. Mit viel Spaß gehen sie an die einzelnen Arbeitsstationen und fräsen ein Werkstück, programmieren einen Aufzug oder bringen  eine Lampe zum Leuchten.

Elternvertretung neu gewählt

Der Schulelternrat sowie der Schulvorstand wurden kürzlich neu gewählt. Die Elternvertretung ist ab sofort per E-Mail unter Marie_SER@yahoo.com erreichbar.

Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zur Elternvertretung.

Ausbildungsmesse „startklar“ – 8. November – Marie Curie Schule

HAZ / Calenberger Zeitung, 15.10.2018 – Von Uwe Kranz

Zum vierten Mal heißt es am 8. November „startklar“ in der Marie Curie Schule. Firmen können ihre Angebote dabei direkt bei den Schülern platzieren. Handwerker machen sich noch rar.

Immer häufiger werden Klagen der Betriebe laut, dass es schwierig werde, geeignete Auszubildende zu finden. Oft passen Anforderungen und Vorbildung oder Berufsbild und Erwartungen nicht zusammen. Was liegt da näher, als die Schüler frühzeitig über das Angebot und den Charakter der Ausbildungsstellen im Umland zu informieren. Die Stadt Ronnenberg bietet gemeinsam mit der Marie Curie Schule mit der Ausbildungsmesse „startklar“ zum vierten Mal Betrieben die Möglichkeit, die Jugendlichen direkt in der Schule abzuholen.

Für den städtischen Wirtschaftsförderer Torsten Jung, die Leiterin des Hauptschulzweiges in der KGS, Nadine Neubauer und Schulsozialarbeiterin Sophia Franke gilt es zunächst, dass Angebot für die Aussteller so attraktiv wie möglich zu gestalten. Für rund 300 Schüler der Klassen 8 bis 10 sei der Besuch der Messe im Rahmen der schulischen Berufsorientierung verpflichtend, rechnet Neubauer vor. Dazu kommen Oberstufenschüler und Auswärtige, die die Messe frei besuchen dürfen, um Kontakte zu den Firmen zu knüpfen. „Für die Unternehmen ist das ein interessantes Angebot“, ist sich Jung sicher.

16 Unternehmen, Institutionen und Behörden haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. „Wenn wir 30 Aussteller zusammenbekommen, wäre das toll“, meint Jung. Im Vorjahr waren es 26. Die meisten Klagen über den Mangel an geeigneten Bewerbern kommt aus dem Handwerk. Ausgerechnet aus diesem Wirtschaftsbereich sind die Anmeldungen der Firmen bislang nicht nennenswert, erklärt Jung. Er hofft auf zahlreiche Anmeldungen, vor allem aus Ronnenberg, aber auch aus dem umliegenden Calenberger Land. Der Clou für die Unternehmen: Die Stände während der Messe sind kostenfrei, da keine Standmiete erhoben wird.

Kleinere Betriebe können auch einen Gemeinschaftsstand einrichten. Das wäre vielleicht auch für kleinere Unternehmern eine Möglichkeit teilzunehmen. „Ich könnte mit vorstellen, dass sich unter dem Motto ,Vom Keller bis zum Dach’ verschiedene Handwerker zusammenschließen“, meint Jung.

Neubauer ist mit ihren Kollegen derweil dabei „die Klassen auf die Messe vorzubereiten“. Auf vorbereiteten Bögen können sich die Schüler Fragen heraussuchen, die an den Ständen beantwortet werden sollen, erklärt die Zweigleiterin. Auf diese Weise soll das Eis zwischen den Firmenvertretern und den Schülern gebrochen werden. Im besten Fall folgt im Anschluss an die Messe für die Schüler eine erfolgreiche Bewerbung.

Die Organisatoren der Ausbildungsmesse „startklar“ versuchen auch in der neuen Auflage der Veranstaltung das Konzept zu optimieren. Standort bleibt die Aula und der Vorraum der Marie Curie Schule, Am Sportpark 1, in Empelde. Allerdings öffnen die Tore der Messe am Donnerstag, 8. November, bereits um 12.45 Uhr bis 18 Uhr und damit zwei Stunden länger als zuvor. Außerdem ist die Messe während der gesamten Zeit auch für interessierte Jugendliche geöffnet, die nicht die Ronnenberger KGS besuchen. Angeboten werden neben betrieblichen Ausbildungplätzen auch Möglichkeiten zum dualen Studium. Firmen, die nicht teilnehmen, können ihr Angebot an Ausbildungs- und Praktikumsstellen auch an einer Pinnwand in der Messehalle veröffentlichen. Aussteller, die sich für einen Stand interessieren, können sich beim Ronnenberger Wirtschaftsförderer Torsten Jung unter Telefon (0511) 4600361 oder per Email an torsten.jung@ronnenberg.de melden. Er beantwortet auch Fragen zu diesem Thema.

Von Uwe Kranz

Erste Plätze beim Tanzsportwettbewerb für die MCS

Wie auch im letzten Jahr richtete die Laatzener Albert Einstein Schule am Mittwoch einen Tanzwettbewerb für Schülerinnen und Schüler aus. Unsere Schule konnte hierbei mehr als einmal überzeugen. Insgesamt brachten unsere 31 mitgereisten Schülerinnen vier Urkunden mit dem 1. Platz nach Hause. Was für eine Leistung!

Bereits um 07:45 trafen sich die Schülerinnen rund um unseren engagierten Kooperationspartner und Tanzlehrer Martin Priebe, in Begleitung von Bundesfreiwilligen vor dem Eingang der Marie Curie Schule. Mit großem Aufgebot und guter Stimmung ging es Richtung Laatzen.

Nach einer tollen Eröffnungsperformance von Schülerinnen aus der Oberstufe der Albert Einstein Schule waren unsere Tänzerinnen an der Reihe. Getanzt wurde in zwei Wettkampfklassen (Jahrgang 5-7 und 8-10) zu zwei Kategorien: Formationstanz und Paartanz. Die sechs Jurymitglieder bewerteten die Tänze nach drei Kriterien: Musikalität, Technik und Choreografie.

In der Kategorie Formationstanz durften sich drei Tanzgruppen der Marie Curie Schule über den 1. Platz freuen. Den Paartanz im ChaChaCha gewannen die Schülerinnen der KGS Ronnenberg ebenfalls.

Um ca. 13 Uhr endete die Veranstaltung nach einer Siegerehrung

ACHTUNG – Terminänderung Zukunftstag

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

leider wurde im Jahresplaner ein falsches Datum für den Zukunftstag 2019 genannt.

Dieser findet am 28. März 2019 statt!

35 Kooperative Gesamtschulen vernetzen sich

HAZ / Calenberger Zeitung, 20.09.2018 – Von Uwe Kranz

Schulleitungen wollen die Wahrnehmung der Schulform verbessern. Auch der Austausch und die Zusammenarbeit der Einrichtungen soll in der Zukunft Vorteile bringen.

Gemeinsam ist man stärker. Unter dieser Prämisse haben sich die Schulleitungen und Didaktischen Leitungen der Kooperativen Gesamtschulen (KGS) in Niedersachsen zu einer gemeinsamen Tagung in Soltau getroffen. „Die KGS als Schulform muss auf der politischen Ebene mehr wahrgenommen werden“, sagt René Ehrhardt, Schulleiter in Barsinghausen. Auch die Marie Curie Schule in Ronnenberg mit Kay Warneke und Ute Lendeckel sowie die Einrichtungen in Hemmingen und Pattensen waren bei dem Treffen vertreten.

Für die leitenden Personen in ihren Häusern steht fest: Die Schulform der Kooperativen Gesamtschule steht zugleich für Kontinuität und pädagogische Innovationen. Die Ausrichtung die sich an den Anforderungen der gymnasialen Oberstufe orientiert, andererseits in den Haupt- und Realschulzweigen eine hohe berufsorientierende Ausrichtung beinhaltet sowie besondere Schwerpunkte im Bereich der Berufsvorbereitung und -orientierung seien spezielle Vorzüge der Kooperativen Gesamtschulen.

Das Problem für die Schulleiter ist die Wahrnehmung ihrer Schulform. “Bisher haben die 35 Kooperativen Gesamtschulen Niedersachsens mit ihren insgesamt rund 50.000 Schülern keine gemeinsame Verständigungsebene,“ erläutert Ehrhardt. Die Vernetzung sei deshalb ein wichtiger Schritt. Auf diese Weise könne man sich gemeinsam mit den Verbänden und anderen Netzwerken für gemeinsame Positionen aber auch für KGS-spezifische Belange Positionen für die Öffentlichkeit und Politik einsetzen.

Außerdem, so Eberhardt wünsche man sich „eine Wiederverankerung im Niedersächsischen Schulgesetz“, gleichberechtigt mit den Integrierten Gesamtschulen. Mittelfristiges Ziel sei neben einer Schärfung des Profils auch die gemeinsame Qualitätsentwicklung der Kooperativen Gesamtschulen durch gemeinsame Fortbildungen, gegenseitige Hospitationen, Material- und Konzeptaustausch.

In der Region Hannover gibt es bereits seit einigen Jahren das informelle Netzwerk der KGS-Schulleitungen, zu denen auch die vier Einrichtungen aus dem Calenberger Land gehören. Dieses hatte sich bereits in der vergangenen Legislaturperiode an die damalige Kultusministerin Frauke Heiligenstadt mit den genannten Zielen gewandt. Das landesweite Bündnis soll den Interessen nun zusätzliches Gewicht verleihen.