Flohmarkt – 31. August – Ab 14 Uhr

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,
der Förderverein der Marie Curie Schule veranstaltet am Samstag, den 31. August einen Flohmarkt auf dem Schulhof in Empelde.

Ort: Marie Curie Schule, Am Sportpark 1, 30952 Ronnenberg / Empelde
Zeit: 14 Uhr – 19 Uhr
Preis: 3 Euro pro Meter (Eigener Tisch); Ein Tisch kann auch bei uns gemietet werden, dann beträgt der Preis 5 Euro pro Tisch (80cm x 120cm)

Achtung: Kein Verkauf von Neuware!

Für Verpflegung und Getränke zu fairen Preisen wird gesorgt.

Reservierung unter: foerderverein_mcs@yahoo.com oder direkt im Schulsekretariat in Empelde.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Schulabschluss für 220 Schülerinnen und Schüler

HAZ / Calenberger Zeitung, 30.06.2019 – Von Elena Everding und Finn Bachmann

Die Marie Curie Schule Ronnenberg hat am Donnerstag ihre Haupt- und Realschüler in einer Feierstunde entlassen, am Freitag folgten die Abiturienten. Etwa 220 Schüler haben ihren Abschluss gemacht.

Es ist geschafft: Knapp 220 Schüler der Marie Curie Schule (MCS) in Empelde haben ihren Schulabschluss in der Tasche. Am Donnerstag hat die Kooperative Gesamtschule (KGS) in der Aula am Standort Empelde ihre Haupt- und Realschulabsolventen feierlich entlassen, am Freitag erhalten die Abiturienten ihre Abschlusszeugnisse.

„Wir haben in diesem Jahr zwei ganz besondere Abschlussjahrgänge“, stellte Schulleiter Kay Warnecke bei der Feier der Hauptschulabsolventen der Klassen 9H1, 9H2 und 10H1 fest. Die allermeisten Schüler hätten ihren Abschluss geschafft, das habe es in der Region Hannover lange nicht mehr gegeben. Er gab den Jugendlichen drei Ratschläge mit auf den Weg, bevor diese ihre Abschlusszeugnisse erhielten: „Lasst euch nicht alles gefallen“ und „Tut nicht immer gleich das, was man euch sagt“, aber auch: „Kämpft für die Wahrheit“.

Die Schüler gestalteten die Entlassungsfeiern zum großen Teil selbst mit musikalischen Beiträgen. Bürgermeisterin Stephanie Harms wünschte den Haupt- und Realschulabsolventen ebenfalls alles Gute und „vor allem unvergessliche Abschlusspartys“. Während der Feier für die Realschüler am späteren Nachmittag nahm sie auch Bezug auf den gerade bekannt gewordenen Missbrauchsfall an der MCS, der auch die Feiernden nicht unbeeindruckt ließ. „Wir alle stehen in der Verantwortung, auf Kinder aufzupassen“, betonte Harms. „Ich wünsche den Familienangehörigen viel Kraft.“

220 Schüler verlassen die KGS – die Hauptschüler

Die Absolventen der Hauptschule, Klasse 10H1: Eduard-Gabriel Agavriloaie, Fatima Alkhatib, Leyla Arslan, Elif Mihriban Bakirci, Janine El-Chafei, Leon Emmert, Paul Erbes, Daniel Gramm, Elza Haliti, Kevin-Maulana Harms, Enrico Hopfe, Sara Ippolito, Emely Neumann, Vanessa Pasierbiewitsch, Sandy-Nathalie Rochinski, Milen Angelov Sandev, Julien Schenke, Mirka Schilling, Leon Schmitt, Daphne Tzioridou. Klasse 9H1: Eliyahu Bangiev, Kira Binias, Özgür Cakmak, Celine Fritz, Florian Hanke, Nosaigie Nosaomuemu John, Mortesah Mobascher, Luzia-Sophie Peter, Ilias Rida, Monique Rost, Adrian Uzarewicz. Klasse 9H2: Pelin Babür, Sahra Behbodi, Giovanni Di Palma, Tarkan Dogan, Fatma Gürses, Hammam Hamko, Milana Hirschstein, Pascal Marquardt, Katrin Obenloch, Özcan Oertel, Yasemin Rautmann, Leon Szlachcikowski, Victoria Wolf, Mohammed Yassine.

Die Realschüler

Die Absolventen der Realschule, Klasse 10R1: Viona Abdollah Zadeh Behzad, Kevin Angermann, Kübra-Nur Aslan, Yvonne Baah, Doruntina Belja, Brigitte Tanisha Bosire, Pascal Golec, Sophia Hädelt, Simon Hirsch, Madita Hommann, Liam Johnson, Szymon Piotr Koziol, Wiktoria Mentel, Finn Micklitza, Julia Mnich, Jaqueline Möller, Leonard Niedens, Vanessa Paisdzior, Celina Piechura, David Reiser, Jan-Henrik Stratmann, Lea Isabella Tegtmeyer, Nele Thiemig, Alex Witchen, Azad Mustafa Yilmaz. Klasse 10R2: Rabia Akin, Anna-Lena Bruns, Benjamin Calik, Kudret Demirel, Lina Engelmann, Amer Fazlija, Lina Heinrich, Jasmin Hoffmann, Joelina Hösel, Jeremy Jendrzejewski, Nivethaa Kirubananthan, Jascha Klette, Niklas Kneisel, Alexander Lison, Berfin Matyar, Acelya Öztürk, Maxi Miriam Philips, Semir Polat, Daniel Popig, Marc Schäfer, Ivanka Chiara Schriever, Abdulla Surky, Michéle Laureen Tovote, Nathalie Wilga, Dominik Noel Wolters, Darius Ziora. Klasse 10R3: Nicole Noemi Anhalt, Fabio Apruzzese, Nico Bantelmann, Jennifer Böttcher, Emir Bozkurt, Denny Günther, Rosa Hama, Joelle Hernandez-Liebig, Eva Hoffmann, Leon Hunold, Darja Koch, Ella-Charlott Krol, Michael Orlov, Louisa Zoé Petz, Algeri Prifti, Maimoona-Iman Saleem, Dustyn Schellin, Maxim Schlegel, Kevin Schmidt, Jan Schöer, Farhad Khedir Thahlo, Sibel Top, Kevin von Berg.

Die Abiturienten

Die Abiturienten: Melissa Adam, Lara-Sophie Amft, Christopher Andereya, Xenia-Evdokia Argiriou-Roussaki, Farah Bakri, Ismet Balci, Demhat Bayhan, Marlene Beichler, Emre Can Bikirli, Beyza Billor, Luca Franco Bonadei, Fynn Olaf Bothe, Sabrina Brandes, Suna Brockmann, Lea Sara Butigan, Merve Celik, Till Hermann Deiters, Jasper Dörner, Anna Dräger, Eileen Drescher, Patrick Driemel, Danyel Mert Duran, Nadine El-Chafei, Mohammad El-Chami, Migena Fazlija, Laura Feiler, Jannes Freitag, Cosma Jo Gagelmann, Sven Geilmann, Janine Geist, Luca Giusti, Genita Gjokaj, Milad Hady, Yannick Hagedorn, Sophie Hampel, Sarah Heiden, Niklas Herder, Annabel Charis Herrmann, Laura Herschel, Johanna Hinze, Leandra Hodde, Yakup Can Kavlak, Pia Kellermann, Chiara Klingemann, Aleksandra Kotuljac, Simon Kremzer, Alina Kreutzkamp, Niklas Kupka, Kiara Kwoczalla, Henrik Leifheit, Tim Lewerenz, Constantin Maas, Dennis Machule, Sara Marto Rodrigues, Julia Mauritz, Marie Mauritz, Marvin Meier, Lea Meridies, Thien Han Nguyen, Celina Olberg, Sina Ostwald, Farah Othman, Sham Othman, Damian Paul, Svenja Pohlmann, Viktoria Pracht, Julia Reineke, Alicia Relja, Annahita Sandmann, Christina Schick, Lara Schilling, Jelena Schweidler, Ramiya Sever, Harman Shamo, Jason Sierth, Lion Sierth, Annabell Sievert, Jan Sprengel, Jonas Stalmann, Lukas Stegen, Thushara Sureshkumar, Yasmina Surky, Hamza Tahir, Pragash Thevarajah, Dominik Wiese, Hanna Winninger, Fahima Yusofi, Leon-Xavier Zander.

Grafitti-Künstler und Kunstkurs der MCS verschönern Mauer

Die beiden Mauerscheiben auf dem Spielplatz Am Wischacker wurden heute von 17 Schülerinnen und Schülern der Marie-Curie-Schule unter Anleitung durch die Graffiti-Künstler Patrik Wolters und Nicolas Kerr gestaltet. Bereits Anfang März hatte der Kunstkurs des 8. Jahrgangs von Kunstlehrerin Lisa Griem Besuch von Patrik Wolters. Wolters gestaltete den Kunstunterricht mit dem Schwerpunkt Graffiti: von der Geschichte über rechtliche Aspekte, Gemeinsamkeiten mit Street Art, Konzepterstellung und Schriftdesign bis zu eigenen Skizzen. In den folgenden Stunden erprobten die Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht dann Graffiti-Schriftzüge und entwickelten eigene Ideen und Motive.

Der praktische Teil fand heute statt mit der Umsetzung der Ideen und Entwürfe auf den Mauerscheiben auf dem Spielplatz neben der Marie-Curie-Schule.

Die Vorderseite der Mauerscheiben gestalteten die Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „chill out“. Unter Anleitung von Wolters und Kerr entstand ein Sandstrand mit Palmen und Hängematte – passend zu den beiden Hängematten vor Ort. Für die Rückseite gestalteten die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung von Wolters und Kerr einen tropischen Dschungel mit Wasserfall.

Die Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses waren trotz hochsommerlicher Temperaturen begeistert und engagiert dabei die beiden Graffiti auf Vorder- und Rückseite der Mauerscheiben mit Sprühdosen umzusetzen. Die Gestaltung der beiden Mauerscheiben auf dem benachbarten Bolzplatz wurde aufgrund der tropischen Temperaturen auf nach den Sommerferien verschoben.

Die Stadt Ronnenberg hat den Graffitikünstler Patrik Wolters beauftragt mit der Schulklasse die Motive für die Wandgestaltung zu entwickeln und die Umsetzung der Wandgestaltung zu begleiten. Die Stadt Ronnenberg hat auch weiterhin großes Interesse Jugendliche mit Projekten aktiv in die Gestaltung der Außenräume mit einzubeziehen.
Für die Gestaltung der Wandscheiben wurden vom Rat der Stadt Ronnenberg Haushaltsmittel für 2019 bereitgestellt.

Judoka der MCS zu Besuch beim Judoverein

Den Pfingstferien und den hochsommerlichen Temperaturen zum Trotz wagten die Judoka des Ganztagsbereichs der Marie-Curie-Schule den nächsten Schritt und besuchten das  Vereinstraining des KSC Ricklingen. Alle lernen erst seit knapp einem Jahr den Judosport. Für die Anreise waren für die Sportler vom Standort in Empelde kaum zehn Minuten nötig, um mit dem Fahrrad zur Trainingshalle zu gelangen, wo sie gleich herzlich von den Vereinsjudoka aufgenommen wurden. Die Schüler bekamen von Cheftrainerin Katja Hackmann viele neue Techniken gezeigt, die sogleich ausprobiert werden wollten. Später gab es Gelegenheit das Gelernte auch im Randori (Übungswettkampf) anzuwenden und sportlich die Kräfte zu messen. Für die Schüler war es eine besondere Erfahrung, mit neuen Partnern zu trainieren, die oft größer oder erfahrener waren. „Im Vordergrund stand für uns hier, uns auszuprobieren und viele Techniken zu testen. Schön zu sehen, dass das Training im Ganztagsbereich sich auszahlt. Das Training im Verein war fordernd und schweißtreibend, doch am Ende hat es auch viel Freude bereitet.“, so Ganztagstrainer Sebastian Kuntze. Schüler Noah ergänzt: „Ich fänd‘ gut, wenn wir das wieder machen!“

(v.l.n.r., 1. Reihe) Niclas, Noah und Lukas mit dem Trainerteam

Sportfest 2019

Am Freitag, den 21.6. war es wieder soweit. Das Sportfest 2019 stand auf dem Programm. Während die Jahrgänge 5-10 aktiv an den verschiedenen Wettkämpfen teilnahmen, halfen die älteren Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung. Die Klassen der verschiedenen Jahrgänge traten nicht nur beim Dodgeball und einer Laufstaffel gegeneinander an, sondern auch bei einer von der DLRG organisierten Schwimmstaffel. Natürlich konnten auch alle Schülerinnen und Schüler alleine oder in Kleingruppen um Stempel für die Klassenwertung kämpfen. Hier standen 13 verschiedene Disziplinen wie Dosenwerfen, Leitergolf, „Blinde Kuh“, Dart oder Hula Hoop zur Auswahl
Es war beeindruckend alle 1500 Schülerinnen und Schüler, sowie über100 Lehrkräfte vereint auf einem Gelände zu sehen, denn schließlich sind wir im Schulalltag (noch) über zwei Standorte verteilt.

Wenn aus Zahlen Geschichten werden

Besuche in der Gedenkstätte Ahlem am Projekttag zur Erinnerungskultur.

Alle zehnten Klassen des Gymnasialzweiges und alle Klassen des Real- sowie Hauptschulzweiges aus dem neunten Jahrgang haben dieses Schuljahr die Gedenkstätte Ahlem besucht.
Till Leander Schröder berichtet über den Besuch der 10G2:

Am 21. Mai war es dann für meine Klasse und mich soweit. Wir alle waren aufgeregt, was uns erwarten würde. Wir waren nicht euphorisch und auch nicht wirklich heiter an diesem Tag, wir waren gespannt und hatten zugleich Angst davor, was kommen würde.

Nachdem wir freundlich begrüßt wurden, gingen wir in den für uns vorbereiteten Seminarraum und fingen an, in kleineren Gruppen insgesamt fünf Fotos zu betrachten. Alle Bilder hatten etwas mit der ehemaligen Gartenbaumschule zu tun und erzählten ihre ganz eigene Geschichte. Nachdem wir alle unsere Gedanken zu den Fotos niedergeschrieben hatten, ordneten wir die Fotos sowie andere Ereignisse in einen großen Zeitstrahl in der Mitte des Raumes ein.
Danach gingen wir das erste Mal in die Ausstellung der 1893 gegründeten ehemaligen Gartenbaumschule und besprachen, wie Sie entstand, weshalb sie in Zusammenhang mit dem Dritten Reich stand und wie sich der immer stärker werdende Antisemitismus auf sie auswirkte.
Später hatten wir Zeit, um uns die Ausstellung in Ruhe anzusehen und sie auf uns wirken zu lassen.
Am Ende bekamen wir in Gruppen von drei Personen je ein Bild. Auf dem Foto waren Personen, meistens eine, manchmal aber auch mehrere, wie ein Ehepaar oder eine kleine Hochzeitsgesellschaft. Nun war es unsere Aufgabe, das Foto zu finden und danach alles über die besagten Personen aus der Ausstellung herauszufinden.

Wir wussten zwar schon vorher aus dem Geschichtsunterricht, was Millionen von Menschen durchmachen mussten und aller spätestens nach dem ersten Teil des Programmes sollte jedem klar gewesen sein, was die NS-Judenpolitik war und was sie für  betroffene Bürger bedeutete, aber jetzt waren es keine Zahlen, Fakten oder Reden mehr, die wir uns anhörten. Jetzt waren es Leben. Jetzt waren es Menschen, Menschen wie du und ich, Menschen, die sinnlos verfolgt, verjagt und vergast wurden. Menschen mit einem Leben, Träumen, Kindern und Ehepartnern.

Die Stimmung, welche beim Vorstellen der erarbeiteten Biografien herrschte, war unbeschreiblich. Ein Besuch in der Gedenkstätte ist nicht nur empfehlenswert, er lohnt sich wirklich.
Wir sollten den Opfern des Dritten Reiches immer gedenken. Wenn wir aufhören, an unsere schreckliche Vergangenheit zu denken und den Opfern zu gedenken, hören wir auf, an unsere Zukunft zu denken.

Die Fotostrecke zeigt den Besuch der 9R3 am 24. Mai 2019 – Fotos: Herr Erchinger

25 Jahre MCS – Schulfest (Tag 2)

HAZ / Calenberger Zeitung, 16.06.2019 – Von Heidi Rabenhorst

Sie ist ein Erfolgsmodell: Die Marie-Curie-Schule in Ronnenberg hat in den zurückliegenden Jahren alle Skeptiker überzeugt. Bei der Feier zu ihrem 25-jährigen Bestehen zeigte sich die Kooperative Gesamtschule (KGS) den Besuchern nun von ihrer besten Seite.

Angefangen hatte es 1994 mit 163 Schülern und 18 Lehrern, heute sind es 1500 Schüler und 135 Lehrer. Die Kooperative Gesamtschule (KGS) ist aus Empelde nicht mehr wegzudenken. Als landesweit 25. Gesamtschule ist sie vor 25 Jahren mit sechs siebten Klassen an den Start gegangen. Bei einer Elternbefragung hatten sich zuvor 61 Prozent für das Modell einer KGS ausgesprochen. 2002 wurde der erste Abiturjahrgang entlassen. 2004 wurde die Schule nach der Physikerin Marie Curie (1867–1934) benannt.
Das Jubiläum begann mit einem Festakt, bei dem sich Schulleiter Kay Warneke bei ehemaligen und derzeitigen Lehrkräften für ihren „fantastischen Unterricht“ sowie bei den Kooperationspartnern und der Stadt als Schulträger bedankte. „Durch ihren täglichen Einsatz genießt die KGS einen großartigen Ruf“, betonte Warneke. Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms erinnerte in ihrem Grußwort an die damaligen Skeptiker der Schulform und zeigte auf, dass die Schule bereits innerhalb weniger Jahre ein Erfolgsmodell gewesen sei.
Am Freitagnachmittag stellten die Kinder und Jugendlichen ihre Schule in den Mittelpunkt. Alle 56 Klassen und die zahlreichen Kurse hatten für den besonderen Geburtstag an zwei Projekttagen ein buntes Programm vorbereitet. Die Resonanz war riesig. Nicht nur auf dem Schulhof, sondern auch in den Gängen und Fluren war zeitweise kaum ein Durchkommen. Schüler, Lehrer, Ehemalige, Freunde und Gäste nutzten die Gelegenheit zur Begegnung in lockerer Atmosphäre oder auch zum Wiedersehen. Schon gleich nach der Eröffnung drängten sich die Gäste auf dem Gelände, um dann in und um die Schule zu Ausstellungen, Ständen und Mitmachaktionen auszuschwärmen. Ein Anziehungspunkt war auch das internationale Büfett.

Zahlreiche Aktionen von Schülern
Zum vielfältigen Angebot gehörten unter anderem Mitmachaktionen in der Sporthalle, wo sich die Besucher Duelle an der Tischtennisplatte lieferten, die Zielsicherheit beim Leitergolf bewiesen oder sich beim Seilspringen austobten. Auch das Klima und die Natur kamen nicht zu kurz. So gab es am Stand von Florian (18) und Johanna (17) Crêpes ohne Plastik. „Wir möchten darauf aufmerksam machen, wie viel Plastikmüll erzeugt wird und plädieren dafür, darauf zu verzichten“, sagte Florian. Mit und in der Natur hat sich die Klasse 8 R2 auf ihrer waldpädagogischen Fahrt in den Oberharz beschäftigt, bei der nicht nur Theorie, sondern auch Praxis auf dem Stundenplan stand. Stolz präsentierten die Schüler nun ihre selbst gefertigten Holzbrettchen. Fleißig gebastelt hatten auch die Jungen und Mädchen der Klasse 5 R2. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verkauf der Freundschaftsarmbänder“, sagte Baran (12).

Mehr als zufrieden war auch Ute Lendeckel. „Schon der Festakt war toll. Und auch heute ist es ein rundum gelungenes Fest“, freute sich die didaktische Leiterin. Vor allem das Gemeinsame stehe bei der KGS im Vordergrund. „Wir heißen nicht nur kooperativ, sondern wir sind es“, betonte Lendeckel. Das habe sich wieder einmal bewahrheitet. „Wir Lehrer sind stolz auf unsere Schule und auf unsere Schüler“, fügte sie hinzu.

Von Heidi Rabenhorst (HAZ)

25 Jahre MCS – Schulfest (Tag 1) und Auszeichnung

HAZ, Calenberger Zeitung, 15.06.2019 – Von Ann Kathrin Wucherpfennig

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage: Mit diesem Titel ist die Kooperative Gesamtschule in Ronnenberg ausgezeichnet worden. Beim Jubiläumsfestakt zum 25-jährigen Bestehen sorgten die Schüler für ein vielfältiges Rahmenprogramm.

Die KGS Ronnenberg ist mit dem Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ausgezeichnet. Lehrer Claas Schoster (von links) sowie Schülervertreter Azra Kop und Till Leander Schröder nehmen die Urkunde von Dirk Assel an. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Seit 25 Jahren pauken die Schüler in der Marie Curie Schule in Empelde. Bei einem Festakt am Donnerstagabend wurde das Jubiläum der Kooperativen Gesamtschule gefeiert. Dabei bedankte sich Schulleiter Kay Warneke bei ehemaligen und aktuellen Lehrkräften für ihren „fantastischen Unterricht“, den Kooperationspartnern, sowie der Stadt als Schulträger. „Durch ihren täglichen Einsatz genießt unsere KGS einen großartigen Ruf“, betonte Warneke. Bürgermeisterin Stephanie Harms erinnerte an die damaligen Skeptiker der Schulform und zeigte auf, dass die Schule bereits innerhalb weniger Jahre ein Erfolgsmodell gewesen sei.

Auszeichnung soll Selbstverpflichtung für die Schule sein

Im Rahmen des Festes wurde die Schule mit dem Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ausgezeichnet. Dirk Assel vom Projekt Für Demokratie Courage zeigen überreichte die Auszeichnung an die Schülervertreter Till Leander Schröder und Azra Kop. „Der Titel ist keine Auszeichnung für bereits erledigte Taten, sondern eine Selbstverpflichtung für Lehrer und Schüler, sich gegen Diskriminierungen aller Art auszusprechen“, appellierte Assel. Einmal im Jahr ist die Schule deshalb nun auch verpflichtet, eine Veranstaltung zu diesem Thema anzubieten.
In seiner Rede betonte der 16-jährige Schülersprecher Till Leander Schröder, dass bei 1500 Schülern Beleidigungen nicht fremd seien. Doch es reiche nicht, ein Schild aufzuhängen, und zu hoffen, dass sich etwas ändere. Daher forderte er alle Mitschüler auf, Vorfälle sofort anzusprechen, damit die Verantwortlichen angesprochen werden können. „Wir sind selber für unsere Welt verantwortlich, und jeder muss sich dem Thema entgegenstellen“, betonte der Zehntklässler. Er hatte mit einer Unterschriftenliste von Schülern, die sich gegen Diskriminierungen aussprechen, die Bewerbung möglich gemacht.

Jeder Gast hat ein eigenes Programm

Zur 25-Jahr-Feier sollte es kein langweiliges Bühnenprogramm geben. Daher entschieden sich die Organisatoren Ute Lendeckel und Dirk Horsten für ein neues Konzept. Nach der offiziellen Begrüßung im Innenhof stellten sich die Fachbereiche mit zahlreichen Aktionen vor, sodass jeder Gast von 18.30 bis 20 Uhr ein individuelles Programm erleben konnte.
Mit dem Programmheft ausgerüstet liefen die Gäste über die Flure und blieben an der einen oder anderen Tür stehen. Im Werkraum wurde eine Produktionsstraße nachgebaut, und die Schüler bauten ein Holzautomobil, im Biologieraum wurde ein Experimentalvortrag gehalten, und am Fenster zum Innenhof sang der Ensemblechor. Das neue Konzept kam bei den Besuchern gut an – wahrscheinlich auch, weil die Aktionen und Vorführungen mindestens zweimal angeboten wurden. „Ich hatte genug Zeit, mir alle Theaterstücke anzusehen“, sagte Schulsozialarbeiterin Sophia Franke. Und Hauptschulzweigleiterin Nadine Neubauer ergänzte: „Langeweile kommt nicht auf“.

Schüler wollen auch zum Nachdenken anregen

Das Theaterstück „Mein Leben auf Instagram“ der Zwölftklässler lockte zu allen drei Aufführungen zahlreiche Zuschauer an. In dem zehnminütigen Stück thematisierten die Jugendlichen das Problem Mobbing im Internet. Im großen Schulhof präsentierten 24 Schüler aus dem neunten Jahrgang kleine Szenen zum Thema Gewalt und ungewollte Schwangerschaft. „Die Schüler wollen trotz der schönen Feier zum Nachdenken anregen und zeigen, mit was sie sich beschäftigen“, sagte Religionslehrerin Kerstin Brocher-Schulze.

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Von Ann Kathrin Wucherpfennig (HAZ)

Landesmeisterschaften Schulfaustball 2019

Bei herrlichem Faustballwetter fand die 12. Landesmeisterschaft im Schulfaustball dieses Jahr das erste Mal in Empelde statt. Aufgrund des Herren-Nationalmannschaftslehrgangs und den Niedersachsen-Open am vergangenen Wochenende in Delmenhorst hat Uwe Gottschalk verständlicherweise drum gebeten, dieses Jahr einen anderen Spielort zu suchen. Der TuS Empelde zeigte sich hier als würdiger Vertreter. Beste Plätze, bestes Wetter und aktive Helfer am Platz sorgten dafür, dass wir vom NTB-Team leichtes Spiel hatten. Mit 30 Teams in der Anfängerklasse haben wir hier das beste Meldeergebnis erzielt. Dem gegenüber stehen allerdings nur 9 Meldungen in den Leistungsklassen, was leider das schlechteste Meldeergebnis der letzten Jahre bedeutet. Da wir aber den Fokus auf die Nachwuchsförderung und -gewinnung legen, können wir dieses Resultat verkraften. Unter den Augen der Bürgermeisterin kämpften die Teams in 16 Durchgängen um die Titel in 8 Spielklassen. Mit fünf Titeln avancierte der Bezirk Lüneburg zum erfolgreichsten. Die weiteren Titel gingen nach Hannover und Osnabrück. Für einen reibungslosen Ablauf vor Ort sorgte der TuS Empelde in Zusammenarbeit mit der Marie Curie Schule, die die beiden Titel für Hannover erringen konnte. Ganz lieben Dank an alle Helfer und natürlich auch die Helfer vom NTB in der Spielleitung, ohne die solch eine Veranstaltung nicht durchzuführen wäre. Ein abschließender Dank geht noch an die Bürgermeisterin der Stadt Ronnenberg – Frau Harms – die während der Spiele und auch bei der Siegehrung die Veranstaltung durch ihre Anwesenheit aufgewertet hat.

Christian Sondern – Landesschulsportwart Faustball