25 Jahre MCS – Schulfest (Tag 2)

HAZ / Calenberger Zeitung, 16.06.2019 – Von Heidi Rabenhorst

Sie ist ein Erfolgsmodell: Die Marie-Curie-Schule in Ronnenberg hat in den zurückliegenden Jahren alle Skeptiker überzeugt. Bei der Feier zu ihrem 25-jährigen Bestehen zeigte sich die Kooperative Gesamtschule (KGS) den Besuchern nun von ihrer besten Seite.

Angefangen hatte es 1994 mit 163 Schülern und 18 Lehrern, heute sind es 1500 Schüler und 135 Lehrer. Die Kooperative Gesamtschule (KGS) ist aus Empelde nicht mehr wegzudenken. Als landesweit 25. Gesamtschule ist sie vor 25 Jahren mit sechs siebten Klassen an den Start gegangen. Bei einer Elternbefragung hatten sich zuvor 61 Prozent für das Modell einer KGS ausgesprochen. 2002 wurde der erste Abiturjahrgang entlassen. 2004 wurde die Schule nach der Physikerin Marie Curie (1867–1934) benannt.
Das Jubiläum begann mit einem Festakt, bei dem sich Schulleiter Kay Warneke bei ehemaligen und derzeitigen Lehrkräften für ihren „fantastischen Unterricht“ sowie bei den Kooperationspartnern und der Stadt als Schulträger bedankte. „Durch ihren täglichen Einsatz genießt die KGS einen großartigen Ruf“, betonte Warneke. Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms erinnerte in ihrem Grußwort an die damaligen Skeptiker der Schulform und zeigte auf, dass die Schule bereits innerhalb weniger Jahre ein Erfolgsmodell gewesen sei.
Am Freitagnachmittag stellten die Kinder und Jugendlichen ihre Schule in den Mittelpunkt. Alle 56 Klassen und die zahlreichen Kurse hatten für den besonderen Geburtstag an zwei Projekttagen ein buntes Programm vorbereitet. Die Resonanz war riesig. Nicht nur auf dem Schulhof, sondern auch in den Gängen und Fluren war zeitweise kaum ein Durchkommen. Schüler, Lehrer, Ehemalige, Freunde und Gäste nutzten die Gelegenheit zur Begegnung in lockerer Atmosphäre oder auch zum Wiedersehen. Schon gleich nach der Eröffnung drängten sich die Gäste auf dem Gelände, um dann in und um die Schule zu Ausstellungen, Ständen und Mitmachaktionen auszuschwärmen. Ein Anziehungspunkt war auch das internationale Büfett.

Zahlreiche Aktionen von Schülern
Zum vielfältigen Angebot gehörten unter anderem Mitmachaktionen in der Sporthalle, wo sich die Besucher Duelle an der Tischtennisplatte lieferten, die Zielsicherheit beim Leitergolf bewiesen oder sich beim Seilspringen austobten. Auch das Klima und die Natur kamen nicht zu kurz. So gab es am Stand von Florian (18) und Johanna (17) Crêpes ohne Plastik. „Wir möchten darauf aufmerksam machen, wie viel Plastikmüll erzeugt wird und plädieren dafür, darauf zu verzichten“, sagte Florian. Mit und in der Natur hat sich die Klasse 8 R2 auf ihrer waldpädagogischen Fahrt in den Oberharz beschäftigt, bei der nicht nur Theorie, sondern auch Praxis auf dem Stundenplan stand. Stolz präsentierten die Schüler nun ihre selbst gefertigten Holzbrettchen. Fleißig gebastelt hatten auch die Jungen und Mädchen der Klasse 5 R2. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verkauf der Freundschaftsarmbänder“, sagte Baran (12).

Mehr als zufrieden war auch Ute Lendeckel. „Schon der Festakt war toll. Und auch heute ist es ein rundum gelungenes Fest“, freute sich die didaktische Leiterin. Vor allem das Gemeinsame stehe bei der KGS im Vordergrund. „Wir heißen nicht nur kooperativ, sondern wir sind es“, betonte Lendeckel. Das habe sich wieder einmal bewahrheitet. „Wir Lehrer sind stolz auf unsere Schule und auf unsere Schüler“, fügte sie hinzu.

Von Heidi Rabenhorst (HAZ)

25 Jahre MCS – Schulfest (Tag 1) und Auszeichnung

HAZ, Calenberger Zeitung, 15.06.2019 – Von Ann Kathrin Wucherpfennig

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage: Mit diesem Titel ist die Kooperative Gesamtschule in Ronnenberg ausgezeichnet worden. Beim Jubiläumsfestakt zum 25-jährigen Bestehen sorgten die Schüler für ein vielfältiges Rahmenprogramm.

Die KGS Ronnenberg ist mit dem Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ausgezeichnet. Lehrer Claas Schoster (von links) sowie Schülervertreter Azra Kop und Till Leander Schröder nehmen die Urkunde von Dirk Assel an. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Seit 25 Jahren pauken die Schüler in der Marie Curie Schule in Empelde. Bei einem Festakt am Donnerstagabend wurde das Jubiläum der Kooperativen Gesamtschule gefeiert. Dabei bedankte sich Schulleiter Kay Warneke bei ehemaligen und aktuellen Lehrkräften für ihren „fantastischen Unterricht“, den Kooperationspartnern, sowie der Stadt als Schulträger. „Durch ihren täglichen Einsatz genießt unsere KGS einen großartigen Ruf“, betonte Warneke. Bürgermeisterin Stephanie Harms erinnerte an die damaligen Skeptiker der Schulform und zeigte auf, dass die Schule bereits innerhalb weniger Jahre ein Erfolgsmodell gewesen sei.

Auszeichnung soll Selbstverpflichtung für die Schule sein

Im Rahmen des Festes wurde die Schule mit dem Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ausgezeichnet. Dirk Assel vom Projekt Für Demokratie Courage zeigen überreichte die Auszeichnung an die Schülervertreter Till Leander Schröder und Azra Kop. „Der Titel ist keine Auszeichnung für bereits erledigte Taten, sondern eine Selbstverpflichtung für Lehrer und Schüler, sich gegen Diskriminierungen aller Art auszusprechen“, appellierte Assel. Einmal im Jahr ist die Schule deshalb nun auch verpflichtet, eine Veranstaltung zu diesem Thema anzubieten.
In seiner Rede betonte der 16-jährige Schülersprecher Till Leander Schröder, dass bei 1500 Schülern Beleidigungen nicht fremd seien. Doch es reiche nicht, ein Schild aufzuhängen, und zu hoffen, dass sich etwas ändere. Daher forderte er alle Mitschüler auf, Vorfälle sofort anzusprechen, damit die Verantwortlichen angesprochen werden können. „Wir sind selber für unsere Welt verantwortlich, und jeder muss sich dem Thema entgegenstellen“, betonte der Zehntklässler. Er hatte mit einer Unterschriftenliste von Schülern, die sich gegen Diskriminierungen aussprechen, die Bewerbung möglich gemacht.

Jeder Gast hat ein eigenes Programm

Zur 25-Jahr-Feier sollte es kein langweiliges Bühnenprogramm geben. Daher entschieden sich die Organisatoren Ute Lendeckel und Dirk Horsten für ein neues Konzept. Nach der offiziellen Begrüßung im Innenhof stellten sich die Fachbereiche mit zahlreichen Aktionen vor, sodass jeder Gast von 18.30 bis 20 Uhr ein individuelles Programm erleben konnte.
Mit dem Programmheft ausgerüstet liefen die Gäste über die Flure und blieben an der einen oder anderen Tür stehen. Im Werkraum wurde eine Produktionsstraße nachgebaut, und die Schüler bauten ein Holzautomobil, im Biologieraum wurde ein Experimentalvortrag gehalten, und am Fenster zum Innenhof sang der Ensemblechor. Das neue Konzept kam bei den Besuchern gut an – wahrscheinlich auch, weil die Aktionen und Vorführungen mindestens zweimal angeboten wurden. „Ich hatte genug Zeit, mir alle Theaterstücke anzusehen“, sagte Schulsozialarbeiterin Sophia Franke. Und Hauptschulzweigleiterin Nadine Neubauer ergänzte: „Langeweile kommt nicht auf“.

Schüler wollen auch zum Nachdenken anregen

Das Theaterstück „Mein Leben auf Instagram“ der Zwölftklässler lockte zu allen drei Aufführungen zahlreiche Zuschauer an. In dem zehnminütigen Stück thematisierten die Jugendlichen das Problem Mobbing im Internet. Im großen Schulhof präsentierten 24 Schüler aus dem neunten Jahrgang kleine Szenen zum Thema Gewalt und ungewollte Schwangerschaft. „Die Schüler wollen trotz der schönen Feier zum Nachdenken anregen und zeigen, mit was sie sich beschäftigen“, sagte Religionslehrerin Kerstin Brocher-Schulze.

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KGS will mit Courage Rassismus verhindern

Von Ann Kathrin Wucherpfennig (HAZ)

Riesenauszeichnung: Isabelle Strecker besucht Nobelpreis-Schmiede Cern

HAZ / Calenberger Zeitung, 25.05.2019 – Ann Kathrin Wucherpfennig

Vom 5. – 18. Mai durften 24 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland an einem Workshop am CERN teilnehmen. Für die Marie Curie Schule waren Herr Claas und Isabelle Strecker aus der E2 mit dabei.
Die Schüler-/innen arbeitetenin Zweiergruppen mit je einem Betreuer vom CERN an verschiedenen Projekten, die im Kalender der Aktivitäten eingesehen werden können.
In einer Abschlusspräsentationen konnten alle Teilnehmer-/innen ihre Projekte vorstellen.

Es gab zwei Vorlesungen zu Teilchenphysik und Beschleunigerphysik. Es wurden mehrere Einrichtungen des CERN besucht: das erste dort vorhandene Synchrozyklotron, das Datenzentrum, die Antimaterie-Fabrik (Abbremsen von Antiprotonen zur Herstellung von Antimaterie), den LEIR (Low Energy Ion Ring), SM18 (Test der Magnete des Beschleunigerrings) und die großen Detektoren ALICE und ATLAS (Entdeckung des Higgs Teilchens) im Untergrund. Der Besuch der großen Detektoren war möglich, da der große 27 Kilometer lange Beschleunigerring zurzeit abgeschaltet ist und aufgerüstet wird. Im Untergrund müssen Helme getragen werden und die Strahlung wird gemessen.

Zum Kennenlernen des CERN-Geländes und von Genf gab es Treasure Hunts. Am ersten Donnerstag war das Social Dinner mit Käsefondue in Genf. Nach der ersten Woche gab es ein Frühstück mit dem ehemaligen Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer, der Fragen beantwortet hat.

 

 

Darts-Legende Phil Taylor wird in der KGS bejubelt

HAZ / Calenberger Zeitung, 05.05.2019 – Von Ingo Rodriguez

Auf Initiative des Schulfördervereins haben die weltbekannten Darts-Spieler Phil Taylor und Glen Durrant an zwei Tagen rund 400 Besucher in die Aula der KGS gelockt.

Lichtblitze, Videowand, Sicherheitsdienst, Autogrammstunde, Nebelkanonen und ein gut bewachter Backstage-Bereich hinter der dicht umlagerten Bühne: In der Aula der Marie Curie Gesamtschule haben am Sonnabend und Sonntag insgesamt rund 400 Besucher zwei spektakuläre Shows mit der weltbekannten Darts-Legende Phil Taylor und dem amtierenden Weltmeister Glen Durrant erlebt. Zu verdanken waren die beiden Spektakel dem Schulförderverein der KGS: Anlässlich des 25-jährigen Bestehens hatte der Verein über persönliche Kontakte mit dem Künstlervermittler Daniel Ilic aus Isernhagen als Jubiläumsgeschenk den Auftritt der beiden Spieler organisiert.

KGS-Schüler profitieren von der Aktion

„Wir reißen gleich die Hütte ein“, hatten Markus Hartmann und Dirk Meier aus dem Vorstand des Fördervereins unmittelbar vor dem Auftakt der ersten Show erwartungsfroh angekündigt. Beide haben das Darts-Spiel seit einigen Jahren an der KGS etabliert, Meier gründete als pädagogischer Mitarbeiter sogar eine AG und entfachte damit Begeisterung. Von den beiden über Promotor Ilic professionell vermarkteten Veranstaltungen profitierten auch die Schüler: Sie kamen am Sonntag im Backstagebereich ihren Stars hautnah. Die Erlöse aus dem Verkauf der Gastronomie kommen dem Förderverein zugute. Einen besonderen Auftritt bescherten die Shows den Schülerinnen Annabel Charis Herrmann (18) und Alina Kreutzkamp (19). Sie durften als Show-Girls die Stars auf die Bühne begleiten – und Zuschauer, die jeweils für bis zu 120 Euro ein Kurzduell mit Taylor oder Durrant erworben hatten. „Wir haben den sogenannten Walk-On bei der Generalprobe geübt“, sagte Oberstufenschülerin Herrmann kurz nach dem Auftakt.

Perfekt inszenierter Auftritt

Zuvor war dem Publikum nach allen Regeln der Kunst eingeheizt worden: Mit allen nur denkbaren Effekten, mit Moderation, DJ und wummernden Bässen – bis hin zum frenetischen Jubel beim professionell inszenierten Auftritt der Darts-Stars. Dass vor allen Taylor als erfolgreichster Spieler aller Zeiten bei Fans einen Kultstatus besitzt, zeigte sich schnell. Noch bevor der Mann auf der Bühne einen einzigen Pfeil geworfen hatte, bildeten sich vor der Bühne lange Schlangen. Die Gelegenheit, sich von einem Profifotografen für ein handsigniertes Erinnerungsbild aus einem bereit stehendem Drucker mit Taylor ablichten zu lassen, wollte sich kaum jemand aus der Aula nehmen lassen – trotz eines Preises von 20 Euro pro Stück.

Spieler sind auf Promotiontour

Auch der zwölfjährige Lennard aus Redderse sicherte sich einen der begehrten Schnappschüsse. „Er fiebert der Show schon seit zwei Tagen entgegen“, sagte Vater Jörg Weigand. Er hatte die Tickets für seinen Sohn als Geburtstagsgeschenk besorgt. Volksnah gab sich der amtierende Darts-Weltmeister Durrant bei seinem Gastspiel. Die beiden Spieler waren anlässlich einer Promotiontour am Vortag bereits in Hamburg aufgetreten. Durrant gewährte einen Einblick in sein Zimmer im Backstage-Bereich. Hannover sei eine wunderschöne Stadt mit viel Grün, sagte der Weltmeister auf Nachfrage medienwirksam über seine Unterkunft in einem Hotel am Maschsee.

Während er sich für seine Duelle mit insgesamt zehn gut betuchten Fans in seinem Backstage-Zimmer an einer Darts-Scheibe warm werfen konnte, posierte Legende Taylor immer noch für Erinnerungsfotos mit Fans. Als bei der erste Show gut eine Stunde nach dem Auftakt auch auf der Bühne die ersten Pfeile geworfen wurden, hatte sich der Ronnenberger Ratsherr Gerald Müller ebenfalls als Darts-Fan zu erkennen gegeben. „Da bin ich über meine Kinder zu gekommen“, sagte er schmunzelnd.

Von Ingo Rodriguez

Schüler der KGS werben für Ausbildungsmesse Startklar

HAZ / Calenberger Zeitung, 19.04.2019 – Von Ann Kathrin Wucherpfennig

Schüler der Marie Curie Schule werben für die Ausbildungsmesse Startklar in Empelde. In der KGS können die Unternehmen am 7. November von 13 bis 18 Uhr ihr Ausbildungsangebot vorstellen.

Unternehmer Detlef Hüper (von links) wird von Ella Krol (16), Kevin von Berg (16), Lehrerin Julia Steffen und dem Ronnenberger Wirtschaftsförderer Torsten Jung zu der Ausbildungsmesse eingeladen. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Mit einem dicken Stapel Papier stehen die Schüler Ella Krol und Kevin von Berg in der Tischlerei bei Detlev Hüper. „Wir wollen allen Unternehmen in Ronnenberg eine Einladung bringen“, sagt die 16-jährige Ella. Die Zehntklässler vom Profil Wirtschaft der Marie-Curie-Schule Empelde besuchen die ansässigen Unternehmen in allen Ronnenberger Ortsteilen und werben für die AusbildungsmesseStartklar“. Sie findet am 7. November von 13 bis 18 Uhr in der KGS in Empelde statt.
Zur Auftaktveranstaltung werden die Zehntklässler Ella und Kevin von ihrer Lehrerin Julia Steffen und dem Wirtschaftsförderer der Stadt Ronnenberg, Torsten Jung, begleitet. Laut Jung sei die Ausbildungsmesse eine gewinnbringende Aktion für alle Beteiligten. „Die Schüler können Praktikums- oder Ausbildungsplätze vor Ort suchen und die Unternehmen können ihren Betrieb attraktiv vorstellen“, merkt Jung an. Das würde langfristig dazu führen, dass der Wirtschaftsstandort Ronnenberg gestärkt werde, betont der Wirtschaftsförderer.

Jugendliche können Berufe miteinander vergleichen

Die Tischlerei Hüper ist auf jeden Fall im November dabei. Dabei möchte der Betrieb vor allem auf die Ausbildungsplätze aufmerksam machen. „Wenn die Jugendlichen aus der Gegend kommen ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie nach der Ausbildung bei uns bleiben“, erklärt Detlef Hüper. Zurzeit sind vier Auszubildende bei Hüper beschäftigt, darunter Ann Kathrin Schmidt aus Empelde. Die Auszubildende hat ihren Traumberuf auf einer Messe gefunden. „So ein Nachmittag eignet sich sehr gut, um viele Berufe miteinander zu vergleichen“, sagt sie.
An der KGS nehmen insgesamt neun Schüler am Profil Wirtschaft teil. Mit ihrer Lehrerin Steffen, Fachbereichsleiterin für Arbeit, Wirtschaft und Technik (AWT), bereiten sich die Jugendlichen auf die Messe vor und schreiben Bewerbungen. „Die Unterlagen können bereits bei der Messe vorgelegt werden und die Schüler können gleich fragen, wie die Bewerbung ankommt“, erklärt Steffen. Weiterhin können die Besucher auch neue Bewerbungsfotos an einem Stand machen lassen, damit das nächste Anschreiben ein Erfolg wird.

Stadt bietet Ausbilderfrühstück an

Neben der Ausbildungsmesse findet ein weiteres Angebot der Stadt Ronnenberg statt. Bei dem Ausbilderfrühstück am Donnerstag, 16. Mai, von 9 bis 12 Uhr im Graphischen Centrum (GraCE), Lägenfeldstraße 8, können sich die Unternehmen austauschen und vernetzen. Mit dem Frühstück möchte Wirtschaftsförderer Jung die Unternehmen darauf aufmerksam machen, Ausbildungsplätze anzubieten. „Nur mit solchen Angeboten schaffen wir es, dass die Jugendlichen unsere Wirtschaft erhalten bleiben“, sagt Jung.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

Marie Curie Schule zeigt alle ihre Vorzüge

HAZ / Calenberger Zeitung, 31.03.2019 – Von Heidi Rabenhorst

Das umfangreiche Ganztagsangebot und helle Klassenräume begeistern die potenziellen neuen Schüler beim Tag der offenen Tür. Auch die Kooperationspartner dürfen sich präsentieren.

Schulrundgänge, naturwissenschaftliche Experimente, Mitmachaktionen, musikalische Vorführungen und entspanntes Verweilen im Palmengarten: Die Marie-Curie-Schule hat sich am Tag der offenen Tür bei Hunderten Besuchern von ihrer besten Seite gezeigt. Jahr für Jahr strömen etliche angehende Fünftklässler und ihre Eltern zu dem Präsentationstag, um sich über die pädagogischen Angebote zu informieren und einige Stunden MCS-Luft zu schnuppern.

Auch Kooperationspartner zeigen sich

Präsentiert wurden unter anderem Informationen zu den Kooperationspartnern des Ganztagsbetriebs mit seinen mehr als 60 Angeboten, darunter die Feuerwehr die DLRG und das THW. Mehrere Führungen geleiteten die Besucher zu Infoständen, einer Kunstausstellung, einem Bühnenprogramm mit Musik und Tanz sowie zum Imbissstand der Schülerfirma Messerscharf.

„Es ist schon ein Unterschied zu einer kleinen Grundschule“, sagt Melanie Meier, die sich mit ihrem Sohn Felix einen Überblick verschaffen möchte. „Er soll sich das hier mal anschauen und gucken, wo es ihm gefällt.“ Beide waren beeindruckt von dem großen Gebäude. Der zehnjährige Darian testete derweil an einer der Stationen im naturwissenschaftlichen Bereich: das Energiefahrrad. „Man muss kann schön in die Pedale treten, damit beide Lampen leuchten und auch noch das Radio angeht“, sagte er.

„Ich würde gern hier zur Schule gehen. Es gefällt mir gut“, sagte der zehnjährige Kilian aus Benthe. Gemeinsam mit seinem besten Freund Philipp aus Wettbergen unternahm er einen Streifzug durch die Schule. „Mir gefällt vor allem der Palmengarten und die Roboter-AG“, sagte Kilian. Philipp hingegen haben vor allem die hellen, modernen Klassenräume beeindruckt.

Doch nicht nur der Naturwissenschaftsbereich konnte bei den Hunderten Besuchern punkten. „Mir haben die Sportangebote am besten gefallen“, sagte der zehn-jährige Jonathan.

Zweiter Standort in Ronnenberg ist bald Geschichte

Zufrieden über die große Resonanz zeigte sich Schulleiter Kay Warneke. Obwohl die Schüler in der 5. und 6. Klasse zunächst noch den KGS-Standort Ronnenberg besuchen, sei der Tag der offenen Tür am Standort Empelde erfahrungsgemäß bei den Viertklässlern und deren Eltern sehr gefragt. Der Standort Ronnenberg sei jedoch ohnehin bald Geschichte. Der Umzug an den Standort Empelde sei schon beschlossen.

Von Heidi Rabenhorst


Einen weiteren Artikel mit Bildergalerie zum Tag der offenen Tür finden Sie in den Calenberger Online News – con-nect.de


Umzug der Marie Curie Schule schafft Erleichterung

HAZ / Calenberger Zeitung, 25.02.2019 – Von Uwe Kranz

Mit der Zusammenlegung der Marie Curie Schule in Empelde hat das Pendeln für Schüler und Lehrkräfte ein Ende. Rat soll am 27. Februar die Planungen zum Umzug beschließen.

Quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen sollen die Mitglieder der Ronnenberger Stadtrates in der öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 27. Februar. Teil der Beschlussfassung zum Haushalt der Stadt für 2019 ist der geplanten Umzug des 5. und 6. Jahrgangs der Marie Curie Schule von Ronnenberg nach Empelde. Letztlich wird auf diesem Weg nicht nur die stetig wachsende Raumnot der Grundschule in der Kernstadt gelöst. Die Zusammenführung aller Jahrgänge der KGS am Standort Empelde beendet auch für diese Einrichtung eine Zeit mit vielen Erschwernissen. „Das wird eine wahnsinnige Erleichterung“, stellt Schulleiter Kay Warneke fest.

Der Plan sieht vor, auf dem Gelände der Marie Curie Schule in Empelde mithilfe neuer Räume und gemeinsam genutzter vorhandener Raumkapazitäten alle Jahrgänge der KGS an einem Standort zusammenzuführen. Dafür plant die Verwaltung Kosten in Höhe von 9,4 Millionen Euro bis 2022 ein. Das in Ronnenberg frei werdende Gebäude könnte dann von der benachbarten Grundschule mitgenutzt werden, deren Schülerzahl Prognosen folgend in den kommenden Jahren weiter ansteigen soll. Alle Ausschüsse des Rates haben diesen Planungen bereits zugestimmt.

Damit kann ein deutlich teurerer Bau einer weiteren Grundschule in der Kernstadt an einem zweiten Standort vermieden werden. Die Kosten hierfür waren auf 12,3 Millionen Euro geschätzt worden. Durch Erweiterung auf das Ronnenberger Gebäude der KGS kann die Grundschule ohne Neubau auf bis zu vier Züge im Ganztagsbetrieb erweitert werden.

Aber auch für die Marie Curie Schule lösen sich mit dem Umzug einige Probleme. Rund 60 Kollegen pendelten derzeit ständig zwischen den beiden Standorten, um den Unterricht in den unterschiedlichen Klassenstufen anbieten zu können, erklärt Warneke. Auch Schüler der Jahrgänge 5 und 6 müssten die Distanz von 2,9 Kilometer derzeit noch täglich überwinden, denn die meisten der rund 60 Ganztagsangebote würden am Standort Empelde angeboten.

Im Bewusstsein der spürbaren Vorteile, die der Schulumzug mit sich bringt, habe die Schulleitung bei der Erstellung eines Raumprogramms ganz besonders genau hingeschaut und versucht Synergieeffekte auszunutzen. Damit sollte der Umfang der neu zu errichtenden Räume möglichst gering bleiben, erklärt Ute Lendeckel, Didaktische Leiterin der Schule. Allerdings verliere die KGS durch den Umzug die Sporthallenkapazitäten in Ronnenberg. „Das tut uns am meisten weh“, sagt Warneke.

Der Schulleiter erwartet indes, dass sich die Zusammenlegung zu einer weiteren Standortvorteil entwickeln wird, zumal der üppige Raumgröße in der Marie Curie Schule auch im Anbau beibehalten werden soll. Und diese, so Warneke, habe sich bereits bei Kollegen in anderen Schulen herumgesprochen.

Die Ratssitzung beginnt am Mittwoch um 18 Uhr in der Aula der Marie Curie Schule, Am Sportpark, in Empelde. Für die Vorplanung der Schulzusammenführung soll das Gremium im Haushalt 2019 400.000 Euro einplanen. Die Detailplanung und der Bau, der möglichst im gleichen Zeitrahmen erfolgen soll, wie der Neubau der Grundschule Am Hagen in Empelde, sollen dann nochmal mit 9 Millionen Euro zu buche schlagen.

Von Uwe Kranz

Digitalpakt: Marie Curie Schule bereit für die Umsetzung

HAZ / Calenberger Zeitung, 22.02.2019 – Von Uwe Kranz

Für die Umsetzung des Digitalpaktes muss die Stadt Ronnenberg ein Medienentwicklungskonzept ausarbeiten. KGS-Schuleiter Kay Warneke will deshalb schnell mit den Grundschulen in Kontakt treten.

Nachdem sich Bundestag und Bundesrat am Donnerstag auf einen Kompromiss zum sogenannten Digitalpakt geeinigt haben, kursierten schnell Zahlen, mit wie viel Geld jede Schule deutschlandweit rechnen könnte. Doch diese rechnerisch ermittelten 137.000 Euro pro Einrichtung für die Digistalisierung des Unterrichts kann Kay Warneke, Schulleiter der Marie Curie Schule in Empelde, jetzt nicht einfach verplanen – und das, obwohl die KGS und die Stadt Ronnenberg mit den Vorbereitungen schon weit gekommen sind.

Bevor die Stadt als Schulträger die sachbezogenen Zuschüsse erhält, muss die Verwaltung nämlich ein Medienentwicklungskonzept aller Schulen im Stadtgebiet vorlegen, erklärt Warneke. Vorteil für Ronnenberg: Die Stadt verfügt außer der KGS nur noch über vier weitere Grundschulen, das vereinfacht die Konzepterstellung. Zwar rechnet Warneke nicht vor Sommer 2019 mit der Umsetzung des Paktes, dennoch will er umgehend „die Grundschulen ins Boot holen“. Denn letztlich müsse ein solches Konzept vom Rat der Stadt abgesegnet werden und es gelte alle Fristen einzuhalten. Am Ende soll ein tragendes Konzept für alle Schulformen stehen, so der Schulleiter. Er sehe die Tablets als Möglichkeit an, den Unterricht sinnvoll zu ergänzen.

Eigentlich könnte die Marie Curie Schule schon mit der Digitalisierung des Unterrichtes starten, erklärt Warneke. Bei der Planung sei „alles in Tüten“, sagt er. Selbst das Geld stehe schon zur Verfügung. Seit 2017 habe man auf Investitionen verzichtet, um die nötigen Maßnahmen zu finanzieren. Allerdings: „Wenn wir jetzt in Vorleistung treten, kriegen wir kein Geld mehr aus dem Digitalpakt“, erklärt er. Deshalb müsse nun abgewartet werden. Auf ein Jahr früher und später, käme es aber nicht mehr an, sagt er. „Wir sind froh, dass es überhaupt losgeht.“ Wenn der Startschuss fällt, sei seine Schule aber bereits gut aufgestellt.

Das sieht auch die Stadtverwaltung so. In einer ersten Planung, die Erster Stadtrat Torsten Kölle im Bildungsausschuss vorgestellt hat, rechnete er mit der Einführung von digitalen Endgeräten für den 7. Jahrgang zum Beginn des Schuljahres 2020/2021. Bis dahin müssen allerdings auch andere technische Voraussetzungen geschaffen werden. So benötigt die Marie Curie Schule einen Glasfaseranschluss, einen eigenen Server und ein leistungsfähiges Wlan-Netz. Außerdem sollen die Klassenräume mit Möglichkeiten ausgestattet werden, die Lerninhalte der Tablets gemeinschaftlich zu nutzen. Denkbar wären dazu Bildschirme oder Beamer, sagt Warneke. Elektronische Tafeln, sogenannte Whiteboards, nannte er hingegen „Technologie von vorvorgestern“.

Selbst wenn die Tablets als persönliche Endgeräte der Schüler im Normalfall von deren Eltern angeschafft werden würden, summieren sich die Einrichtungskosten für die Grundtechnik laut Kölles Präsentation auf 121.000 bis 143.000 Euro. Der rechnerische Zuschuss aus dem Digitalpakt von Bund und Ländern würde dafür auch im schlechtesten Fall fast ausreichen. Allerdings kommen dann auch noch Folgekosten für Wartung und Pflege der Systeme dazu. „Dann sind auch die 137.000 Euro irgendwann zu wenig“, ahnt Warneke.

Von Uwe Kranz

Schüler diskutieren mit MDB Miersch über E-Autos

HAZ / Calenberger Zeitung, 17.01.2019 – Von Björn Franz

Wann dürfen Politiker ihrem Gewissen folgen? Und wie sinnvoll ist die Einführung von E-Autos wirklich? Schüler der KGS Ronnenberg haben darüber in Berlin mit SPD-Politiker Matthias Miersch diskutiert.

Ronnenberg/Berlin. Sie hatten viele Fragen. Wann dürfen Politiker bei Abstimmungen im deutschen Bundestag ihrem Gewissen folgen und wann greift die Fraktionsdisziplin? Welche Vor- und Nachteile hat die Einführung von Elektroautos? Und wie können wir alle für weniger Plastikmüll sorgen? Leicht machten es die Schüler des Politik-Leistungskurses der Marie Curie Schule dem Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch bei ihrem Besuch in Berlin wahrlich nicht.

Die Ronnenberger Zwölftklässler diskutierten die Frage des Fraktionszwangs mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion am Beispiel der aktuellen Diskussion über das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche. Im Gegensatz zum niedersächsischen Landtag, der bei der Abstimmung die Vorgabe der Fraktion aufhob, hat der Bundestag diesen Schritt noch nicht gemacht.

Auch das Thema Plastikmüll war den Schülern in der Diskussion mit dem heimischen Abgeordneten wichtig. Miersch berichtete dabei unter anderem von seinen Gesprächen mit den Vertretern der Supermarkt-Kette Rewe in Pattensen, wo in der dortigen Filiale an der Wurst- und Fleischtheke der Einsatz von Mehrwegboxen getestet wird, um Plastikmüll zu vermeiden.

Von Björn Franz

Darts-Legende Phil Taylor kommt nach Empelde

HAZ / Calenberger Zeitung, 14.01.2019 – Von Björn Franz

Darts-Legende Phil Taylor kommt nach Empelde: Der 16-fache Weltmeister, der die aktive Karriere vor einem Jahr beendet hat, tritt am 5. Mai in der Marie-Curie-Schule auf und spielt auch gegen Besucher.

Er ist der erfolgreichste Darts-Spieler aller Zeiten. Nachdem Phil Taylor Anfang 2018 seine aktive Karriere beendet hat, in deren Verlauf er unter anderem 16 Weltmeistertitel sammelte, ist er nun mit einer Serie von Show-Veranstaltungen unterwegs. Am 5. Mai kommt er dabei auch in die Region Hannover: Taylor spielt dann von 14 Uhr an in der Marie-Curie-Schule in Empelde – und hat mit Glen Durrant sogar noch einen weiteren Weltmeister mit im Schlepptau.

Wer dabei sein will, wenn der Mann mit dem Spitznamen „The Power“ seine Pfeile wirft, muss allerdings recht tief in die Tasche greifen. Einfache Tickets, die eine Autogrammstunde mit Fotomöglichkeit beinhalten, kosten nach Angaben des Veranstalters 45 Euro. Wer sogar unbedingt einmal ein Leg, einen Satz beim Darts, gegen die Legende seines Sports spielen möchte, kann sich diesen Traum für 120 Euro erfüllen.

Karten für den Auftritt von Phil Taylor in Empelde kann man per Mail unter itticket@web.de oder telefonisch unter 01575 8559533 bestellen.

Von Björn Franz

Durch die Kooperation mit dem Förderverein der Marie Curie Schule werden die Schüler der Dart AG natürlich „hautnah“ dabei sein, und die Gelegenheit bekommen, den zwei Legenden des Dartsports live zu begegnen.