Umzug der Marie Curie Schule schafft Erleichterung

HAZ / Calenberger Zeitung, 25.02.2019 – Von Uwe Kranz

Mit der Zusammenlegung der Marie Curie Schule in Empelde hat das Pendeln für Schüler und Lehrkräfte ein Ende. Rat soll am 27. Februar die Planungen zum Umzug beschließen.

Quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen sollen die Mitglieder der Ronnenberger Stadtrates in der öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 27. Februar. Teil der Beschlussfassung zum Haushalt der Stadt für 2019 ist der geplanten Umzug des 5. und 6. Jahrgangs der Marie Curie Schule von Ronnenberg nach Empelde. Letztlich wird auf diesem Weg nicht nur die stetig wachsende Raumnot der Grundschule in der Kernstadt gelöst. Die Zusammenführung aller Jahrgänge der KGS am Standort Empelde beendet auch für diese Einrichtung eine Zeit mit vielen Erschwernissen. „Das wird eine wahnsinnige Erleichterung“, stellt Schulleiter Kay Warneke fest.

Der Plan sieht vor, auf dem Gelände der Marie Curie Schule in Empelde mithilfe neuer Räume und gemeinsam genutzter vorhandener Raumkapazitäten alle Jahrgänge der KGS an einem Standort zusammenzuführen. Dafür plant die Verwaltung Kosten in Höhe von 9,4 Millionen Euro bis 2022 ein. Das in Ronnenberg frei werdende Gebäude könnte dann von der benachbarten Grundschule mitgenutzt werden, deren Schülerzahl Prognosen folgend in den kommenden Jahren weiter ansteigen soll. Alle Ausschüsse des Rates haben diesen Planungen bereits zugestimmt.

Damit kann ein deutlich teurerer Bau einer weiteren Grundschule in der Kernstadt an einem zweiten Standort vermieden werden. Die Kosten hierfür waren auf 12,3 Millionen Euro geschätzt worden. Durch Erweiterung auf das Ronnenberger Gebäude der KGS kann die Grundschule ohne Neubau auf bis zu vier Züge im Ganztagsbetrieb erweitert werden.

Aber auch für die Marie Curie Schule lösen sich mit dem Umzug einige Probleme. Rund 60 Kollegen pendelten derzeit ständig zwischen den beiden Standorten, um den Unterricht in den unterschiedlichen Klassenstufen anbieten zu können, erklärt Warneke. Auch Schüler der Jahrgänge 5 und 6 müssten die Distanz von 2,9 Kilometer derzeit noch täglich überwinden, denn die meisten der rund 60 Ganztagsangebote würden am Standort Empelde angeboten.

Im Bewusstsein der spürbaren Vorteile, die der Schulumzug mit sich bringt, habe die Schulleitung bei der Erstellung eines Raumprogramms ganz besonders genau hingeschaut und versucht Synergieeffekte auszunutzen. Damit sollte der Umfang der neu zu errichtenden Räume möglichst gering bleiben, erklärt Ute Lendeckel, Didaktische Leiterin der Schule. Allerdings verliere die KGS durch den Umzug die Sporthallenkapazitäten in Ronnenberg. „Das tut uns am meisten weh“, sagt Warneke.

Der Schulleiter erwartet indes, dass sich die Zusammenlegung zu einer weiteren Standortvorteil entwickeln wird, zumal der üppige Raumgröße in der Marie Curie Schule auch im Anbau beibehalten werden soll. Und diese, so Warneke, habe sich bereits bei Kollegen in anderen Schulen herumgesprochen.

Die Ratssitzung beginnt am Mittwoch um 18 Uhr in der Aula der Marie Curie Schule, Am Sportpark, in Empelde. Für die Vorplanung der Schulzusammenführung soll das Gremium im Haushalt 2019 400.000 Euro einplanen. Die Detailplanung und der Bau, der möglichst im gleichen Zeitrahmen erfolgen soll, wie der Neubau der Grundschule Am Hagen in Empelde, sollen dann nochmal mit 9 Millionen Euro zu buche schlagen.

Von Uwe Kranz

Digitalpakt: Marie Curie Schule bereit für die Umsetzung

HAZ / Calenberger Zeitung, 22.02.2019 – Von Uwe Kranz

Für die Umsetzung des Digitalpaktes muss die Stadt Ronnenberg ein Medienentwicklungskonzept ausarbeiten. KGS-Schuleiter Kay Warneke will deshalb schnell mit den Grundschulen in Kontakt treten.

Nachdem sich Bundestag und Bundesrat am Donnerstag auf einen Kompromiss zum sogenannten Digitalpakt geeinigt haben, kursierten schnell Zahlen, mit wie viel Geld jede Schule deutschlandweit rechnen könnte. Doch diese rechnerisch ermittelten 137.000 Euro pro Einrichtung für die Digistalisierung des Unterrichts kann Kay Warneke, Schulleiter der Marie Curie Schule in Empelde, jetzt nicht einfach verplanen – und das, obwohl die KGS und die Stadt Ronnenberg mit den Vorbereitungen schon weit gekommen sind.

Bevor die Stadt als Schulträger die sachbezogenen Zuschüsse erhält, muss die Verwaltung nämlich ein Medienentwicklungskonzept aller Schulen im Stadtgebiet vorlegen, erklärt Warneke. Vorteil für Ronnenberg: Die Stadt verfügt außer der KGS nur noch über vier weitere Grundschulen, das vereinfacht die Konzepterstellung. Zwar rechnet Warneke nicht vor Sommer 2019 mit der Umsetzung des Paktes, dennoch will er umgehend „die Grundschulen ins Boot holen“. Denn letztlich müsse ein solches Konzept vom Rat der Stadt abgesegnet werden und es gelte alle Fristen einzuhalten. Am Ende soll ein tragendes Konzept für alle Schulformen stehen, so der Schulleiter. Er sehe die Tablets als Möglichkeit an, den Unterricht sinnvoll zu ergänzen.

Eigentlich könnte die Marie Curie Schule schon mit der Digitalisierung des Unterrichtes starten, erklärt Warneke. Bei der Planung sei „alles in Tüten“, sagt er. Selbst das Geld stehe schon zur Verfügung. Seit 2017 habe man auf Investitionen verzichtet, um die nötigen Maßnahmen zu finanzieren. Allerdings: „Wenn wir jetzt in Vorleistung treten, kriegen wir kein Geld mehr aus dem Digitalpakt“, erklärt er. Deshalb müsse nun abgewartet werden. Auf ein Jahr früher und später, käme es aber nicht mehr an, sagt er. „Wir sind froh, dass es überhaupt losgeht.“ Wenn der Startschuss fällt, sei seine Schule aber bereits gut aufgestellt.

Das sieht auch die Stadtverwaltung so. In einer ersten Planung, die Erster Stadtrat Torsten Kölle im Bildungsausschuss vorgestellt hat, rechnete er mit der Einführung von digitalen Endgeräten für den 7. Jahrgang zum Beginn des Schuljahres 2020/2021. Bis dahin müssen allerdings auch andere technische Voraussetzungen geschaffen werden. So benötigt die Marie Curie Schule einen Glasfaseranschluss, einen eigenen Server und ein leistungsfähiges Wlan-Netz. Außerdem sollen die Klassenräume mit Möglichkeiten ausgestattet werden, die Lerninhalte der Tablets gemeinschaftlich zu nutzen. Denkbar wären dazu Bildschirme oder Beamer, sagt Warneke. Elektronische Tafeln, sogenannte Whiteboards, nannte er hingegen „Technologie von vorvorgestern“.

Selbst wenn die Tablets als persönliche Endgeräte der Schüler im Normalfall von deren Eltern angeschafft werden würden, summieren sich die Einrichtungskosten für die Grundtechnik laut Kölles Präsentation auf 121.000 bis 143.000 Euro. Der rechnerische Zuschuss aus dem Digitalpakt von Bund und Ländern würde dafür auch im schlechtesten Fall fast ausreichen. Allerdings kommen dann auch noch Folgekosten für Wartung und Pflege der Systeme dazu. „Dann sind auch die 137.000 Euro irgendwann zu wenig“, ahnt Warneke.

Von Uwe Kranz

Schüler diskutieren mit MDB Miersch über E-Autos

HAZ / Calenberger Zeitung, 17.01.2019 – Von Björn Franz

Wann dürfen Politiker ihrem Gewissen folgen? Und wie sinnvoll ist die Einführung von E-Autos wirklich? Schüler der KGS Ronnenberg haben darüber in Berlin mit SPD-Politiker Matthias Miersch diskutiert.

Ronnenberg/Berlin. Sie hatten viele Fragen. Wann dürfen Politiker bei Abstimmungen im deutschen Bundestag ihrem Gewissen folgen und wann greift die Fraktionsdisziplin? Welche Vor- und Nachteile hat die Einführung von Elektroautos? Und wie können wir alle für weniger Plastikmüll sorgen? Leicht machten es die Schüler des Politik-Leistungskurses der Marie Curie Schule dem Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch bei ihrem Besuch in Berlin wahrlich nicht.

Die Ronnenberger Zwölftklässler diskutierten die Frage des Fraktionszwangs mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion am Beispiel der aktuellen Diskussion über das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche. Im Gegensatz zum niedersächsischen Landtag, der bei der Abstimmung die Vorgabe der Fraktion aufhob, hat der Bundestag diesen Schritt noch nicht gemacht.

Auch das Thema Plastikmüll war den Schülern in der Diskussion mit dem heimischen Abgeordneten wichtig. Miersch berichtete dabei unter anderem von seinen Gesprächen mit den Vertretern der Supermarkt-Kette Rewe in Pattensen, wo in der dortigen Filiale an der Wurst- und Fleischtheke der Einsatz von Mehrwegboxen getestet wird, um Plastikmüll zu vermeiden.

Von Björn Franz

Darts-Legende Phil Taylor kommt nach Empelde

HAZ / Calenberger Zeitung, 14.01.2019 – Von Björn Franz

Darts-Legende Phil Taylor kommt nach Empelde: Der 16-fache Weltmeister, der die aktive Karriere vor einem Jahr beendet hat, tritt am 5. Mai in der Marie-Curie-Schule auf und spielt auch gegen Besucher.

Er ist der erfolgreichste Darts-Spieler aller Zeiten. Nachdem Phil Taylor Anfang 2018 seine aktive Karriere beendet hat, in deren Verlauf er unter anderem 16 Weltmeistertitel sammelte, ist er nun mit einer Serie von Show-Veranstaltungen unterwegs. Am 5. Mai kommt er dabei auch in die Region Hannover: Taylor spielt dann von 14 Uhr an in der Marie-Curie-Schule in Empelde – und hat mit Glen Durrant sogar noch einen weiteren Weltmeister mit im Schlepptau.

Wer dabei sein will, wenn der Mann mit dem Spitznamen „The Power“ seine Pfeile wirft, muss allerdings recht tief in die Tasche greifen. Einfache Tickets, die eine Autogrammstunde mit Fotomöglichkeit beinhalten, kosten nach Angaben des Veranstalters 45 Euro. Wer sogar unbedingt einmal ein Leg, einen Satz beim Darts, gegen die Legende seines Sports spielen möchte, kann sich diesen Traum für 120 Euro erfüllen.

Karten für den Auftritt von Phil Taylor in Empelde kann man per Mail unter itticket@web.de oder telefonisch unter 01575 8559533 bestellen.

Von Björn Franz

Durch die Kooperation mit dem Förderverein der Marie Curie Schule werden die Schüler der Dart AG natürlich „hautnah“ dabei sein, und die Gelegenheit bekommen, den zwei Legenden des Dartsports live zu begegnen.

 

 

Verein für Schüler- und Familienhilfe

HAZ, 10.01.2019 – Von Uwe Kranz

Schülerhilfe erhält mehr Geld von der Stadt

Der Ronnenberger Rat beschließt eine jährliche Förderung des Vereins mit 54.000 Euro. Unterstützung bei den Hausaufgaben in Empelde ist seit mehr als 30 Jahren ein Erfolgsmodell.

Nach mehr als 30 Jahren ihres Bestehens ist die Hausaufgabenhilfe des Vereins Schüler- und Familienhilfe in Empelder gefragter denn je. Mehr als 100 Kinder mit und ohne Migrationshintergrund werden von den Mitarbeitern des Vereins derzeit betreut. Nach einer massiven Steigerung dieser Zahl in den vergangenen Jahren benötigt die Schülerhilfe nun auch mehr Geld, um ihren Aufgaben nachkommen zu können. Der Rat der Stadt Ronnenberg, der das Engagement bislang mit rund 38.000 Euro jährlich gefördert hatte, sieht das auch so und erhöhte den Betrag jetzt auf 54.000 Euro jährlich.

Mit Gabriele Koch verfügt der Verein über eine für 22 Wochenstunden angestellte hauptamtliche Mitarbeiterin. Gemeinsam mit pädagogischen Hilfskräften betreut sich nachmittags zwischen 13 und 16 Uhr Mädchen und Jungen der Theodor-Heuss-Grundschule und der Marie Curie Schule. Dabei sind die Zahlen der Kinder, die das Angebot nutzen, in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen, von 66 im Jahr 2015 auf 109 zwei Jahre später. Inzwischen gibt es sogar eine Warteliste.

Grünen-Politiker Uwe Buntrock sieht diese Steigerung als „Zeichen des Erfolgs“ für den Vereins, wie er im Rat ausführte. Dass die Schülerhilfe ihren finanziellen Aufwand im vergangenen Sommer als Grundlage für die Ratsentscheidung detailliert schriftlich vorgelegt hatte, lobte der parteilose Ratsherr Carsten Mauritz ausdrücklich. Der zu bewilligende Betrag stelle lediglich den Bedarf des Vereins dar, stellte er fest. Die Arbeit des Schülerhilfe würdigte auch Georg Zimbelmann (AfD). Er stellte erklärte jedoch, das auch die Reduzierung der Anzahl von Kindern, die die Hilfe des Vereins benötigen, ein Erfolgsmerkmal der Schülerhilfe werden könne.

Die Fraktionen im Rat bewilligten die Erhöhung der Fördersumme auf jährlich 54.000 Euro einstimmig, wobei 45.000 Euro des Betrages auf die Finanzierung der festen Stelle entfallen, die auf 25 Wochenstunden ausgeweitet wird. Mit dem Restbetrag von 9000 Euro sollen pädagogischen Hilfskräfte für drei Gruppen der Hausaufgabenhilfe finanziert werden.

Von Uwe Kranz

„Abgelenkt … ist neben der Spur“

HAZ / Calenberger Zeitung, 09.01.2019 – Von Uwe Kranz

Das Projekt „Abgelenkt … ist neben der Spur“ der Polizei sensibilisiert für Gefahren der Handynutzung im Verkehr. Emotionale Vorträge beeindrucken die rund 125 Teilnehmer an der Marie Curie Schule.

Es ist eine Gratwanderung. Mit sehr emotionalen Bildern und Schilderungen von Beteiligten versuchen Beamte der Polizeiinspektion Garbsen, Schüler für Gefahren zu sensibilisiert, die aus der Handynutzung im Straßenverkehr entstehen. Die Filme und Schilderungen von Augenzeugen unter dem Titel „Abgelenkt … ist neben der Spur“ sind dabei teilweise sehr belastend. „In der Gesellschaft wird oft unterschätzt, wie Jugendliche darauf reagieren, Themen emotional präsentiert zu bekommen“, sagt Katharina Thormann, Lehrerin an der Marie Curie Schule in Empelde. „Ich halte es trotzdem für den richtigen Weg.“

Richtig, weil die Organisatoren auf die möglichen Reaktionen der Schüler gut vorbereitet sind. 125 Mädchen und Jungen des 11. Jahrgangs verfolgen in der Aula die zum Teil schwer verdaulichen Beiträge. Ein großes Kreuz mit Grabkerzen auf der Bühne erzeugt dazu bei gedämpftem Licht eine bedrückende Stimmung. „Ihr seid informiert worden, dass ihr mit schockierenden Inhalten konfrontiert werdet“, sagt Thormann zur Einführung. Sie erwarte, dass die Schüler ganz unterschiedlich darauf reagieren, denkbar seinen sowohl Lach- als auch Weinkrämpfe. Notfalls könne jeder den Raum jederzeit verlassen. Ein Refugium für diese Schüler ist im Raum neben der Aula eingerichtet. Die Hilfe der Schulsozialarbeiter Sophia Franke und Boris Löchtemann nehmen während der Veranstaltung dann auch gleich mehrere Teilnehmer in Anspruch.

Dabei sind die Szenen in den Filmen an sich eher wenig schockierend. Keine Effekthascherei mit spektakulären Unfallszenen, blutverschmierten Opfern oder Leichen. Es geht vielmehr um die Schicksale der Menschen die unmittelbar oder auch nur mittelbar beteiligt sind, die durch eine Unaufmerksamkeit radikal verändert werden. „Nach einem Unfall mit nur einem Todesopfer sind einer Studie zufolge durchschnittlich 113 Menschen mit tiefen Einschnitten in ihrem Leben betroffen: Angehörige, Freunde, Bekannte, Zeugen, Einsatzkräfte“, rechnet Moderatorin Heike de Boer vor.

Gemeinsam mit Birgit Bögeholz visualisiert sie dies mit einem einfachen Effekt: Ein Ballon, den die Schüler zu Beginn Zettel mit ihren Wünschen beklebt haben, lassen sie ohne Vorankündigung zerplatzen. Plötzlich, wie bei einem Unfall. Und immer wieder stellen die Referenten – Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Polizisten, Unfallzeugen und Angehörige von Opfern – Fragen wie: „Ist es das Checken einer Nachricht oder ein Telefonat wirklich wert, dass es ein Leben kosten kann?“

Menschen könnten keine zwei Dinge gleichzeitig mit gleicher Aufmerksamkeit erledigen, erklärt Bögeholz. Die Gefahren im Straßenverkehr lauern deshalb für Handynutzer überall. Im Film ist es die junge Fußgängerin, die die herannahende Stadtbahn nicht hört, weil sie Kopfhörer trägt. Oder der Autofahrer, der seinen Vater verliert und selbst schwer verletzt wird, weil der entgegenkommende Autofahrer telefonierend auf die falsche Fahrspur gerät.

Die Fälle sind echt genau wie die Verzweifelung der Mutter im Film, die fragt, wie es sich mit der Schuld leben lässt, wenn man „wegen so einer Kleinigkeit, ein Menschenleben auf dem Gewissen hat“.

Am Ende scheinen die meisten Schüler sichtlich beeindruckt zu sein. Sie sei sehr gespannt auf das Feedback in den kommenden Tagen, aber auch in einem halben Jahr, sagt Lehrerin Thormann. Die Frage ist, ob die Schüler nach diesem Erlebnis ihr Verhalten dauerhaft ändern werden.

Angebot steht allen Schulen offen

Die Polizeiinspektion Garbsen, zu der auch das Kommissariat in Ronnenberg zählt, bietet Veranstaltungen zu „Abgelenkt … ist neben der Spur“ für alle Schulen in ihrem Einzugsgebiet an. Allerdings müssen sich die Schulen selbst um das Angebot bemühen, wegen des organisatorischen Aufwands möglichst mit einigem zeitlichen Vorlauf. Zielgruppe sind Jugendliche, die gerade oder bald einen Führerschein machen, also der 11. oder 12. Jahrgang. Ansprechpartner ist Karsten Schröder vom Präventionsteam der Inspektion Garbsen, Telefon (05131) 7014543 oder Email karsten.schroeder@polizei.niedersachsen.de. Auch Schulen aus anderen Bereichen dürfen sich dort melden. Sie werden dann an die zuständigen Stellen delegiert.

Kooperation / Dart / Förderverein

 

HAZ, 28.12.2018 – Von Sascha Priesemann

Hier ein interessanter Bericht über unseren Kooperationspartner im Ganztag, die Dartabteilung von Hannover 96.

Wir freuen uns, dass auch unser Förderverein von der Dart-Charity-Gala profitieren wird.

HAZ 28.12.2018

HAZ 28.12.2018

Stadtradeln – Auch die MCS ist unter den Gewinnern

HAZ / Calenberger Zeitung, 14.12.2018 – Von Ann Kathrin Wucherpfennig

Das sind die Gewinner aus Ronnenberg:

Die drei besten Radfahrer waren in diesem Jahr Ernst-Dieter Reinecke (1129 Kilometer gefahren), Angelika Reinecke (1113 km) und Ursula Reinecke (1070 km). Der Tom Neuenfeldt belegte mit seinen 439 Kilometer den ersten Platz unter den Schülern. „Ich bin an manchen Tagen bis zum Maschsee gefahren und einige Runden geradelt“, erklärte der 14-Jährige. Der älteste Teilnehmer war der 91-jährige Richard Reinecke aus Vörie, der 1105 Kilometer gefahren ist. Den Preis für die Marie Curie Schule nahm Lehrer Hartmut Rühs entgegen. Die Schüler der Gesamtschule haben fleißig in die Pedalen getreten (13.539 Kilometer) und mit 138 Radfahrern den ersten Platz bei dem Team-Wettbewerb belegt.

Den vollständigen Artikel finden sie im Regionalteil der HAZ.

Fremdenfeindliche Parolen an der Wand der KGS


Die Marie Curie Schule verurteilt sowohl die Schmierereien an sich, als auch den Inhalt dieser Schmierereien aufs Schärfste.


HAZ / Calenberger Zeitung – Ein Artikel von Von Stephan Hartung
 
Unbekannte haben mit fremdenfeindliche Schmierereien das Schulgebäude in Ronnenberg verunstaltet. Die Schriftzüge wurden an der Fassade der KGS-Außenstelle angebracht – die Polizei ermittelt.

So stellt man sich den Beginn einer neuen Arbeitswoche nicht vor: Am Montagmorgen, noch vor Beginn des Schulbetriebs, wurden an der KGS Ronnenberg fremdenfeindliche Schmierereien entdeckt. Betroffen waren die Außenwand der Sporthalle und eine Begrenzung des Fußwegs. „Moslems töten“, „Islam¿ Nein!“’ und „Kanacken raus“ lauteten die Botschaften, die die noch unbekannten Täter an der Außenstelle der KGS, Lange Reihe, versprüht hatten.
Den genauen Zeitpunkt der Sachbeschädigung muss die Polizei noch ermitteln. Es spricht aber viel dafür, dass die Tat am Wochenende begangen wurde. „Denn am Freitag nach Schulschluss waren die Schmierereien noch nicht da“, sagt Alina Scholochow. Die Leiterin des KGS-Standorts in Ronnenberg berichtet, dass „unser Hausmeister sofort am frühen Morgen die Stadt informiert hat“. Schließlich könne man nicht einen Eimer Farbe nehmen, „auch wenn wir das gern wollen, um diese Botschaften, die wir schockierend finden, selbst zu entfernen“, erklärte sie.
Immerhin seien die Schmierereien nicht an Stellen zu sehen, die deutlich sichtbar auf dem Schulweg liegen, sagt Scholochow. „Sonst hätten wir versucht, diese Parolen irgendwie abzudecken.“ Die Schulleiterin berichtet, dass es leider öfters solche Sachbeschädigungen gebe, auch solche anderer Art. „An Wochenenden halten sich oft Jugendliche in der Umgebung der Schule auf, nicht selten bleiben kaputte Flaschen liegen“, erzählt Scholochow.
Die Stadt Ronnenberg ist in dem Fall bereits aktiv geworden. „Wir haben den Vorfall bei der Polizei angezeigt“, sagt Cord Hennies. Der Teamleiter der Gebäudewirtschaft berichtete, dass die Polizei am Montag während der Ermittlung die Schmierereien ausgemessen habe. „Am Dienstag kommt dann ein Maler aus einem externen Betrieb und stellt wieder den ursprünglichen Zustand her“, sagt Hennies. Wann genau dies passieren werde, könne er nicht nicht sagen. „Wir sind aber froh, dass es noch vor dem Feiertag klappt.“ Sonst wären die Schmierereien wegen des freien Mittwochs noch bis zum Donnerstag zu sehen. Und spätestens dann wollen Lehrkräfte und Hausmeister ihren Dienst beginnen, ohne sich über Fäkalsprache und ein verunstaltetes Schulgebäude ärgern zu müssen.

Von Stephan Hartung

Ausbildungsmesse „startklar“ – 8. November – Marie Curie Schule

HAZ / Calenberger Zeitung, 15.10.2018 – Von Uwe Kranz

Zum vierten Mal heißt es am 8. November „startklar“ in der Marie Curie Schule. Firmen können ihre Angebote dabei direkt bei den Schülern platzieren. Handwerker machen sich noch rar.

Immer häufiger werden Klagen der Betriebe laut, dass es schwierig werde, geeignete Auszubildende zu finden. Oft passen Anforderungen und Vorbildung oder Berufsbild und Erwartungen nicht zusammen. Was liegt da näher, als die Schüler frühzeitig über das Angebot und den Charakter der Ausbildungsstellen im Umland zu informieren. Die Stadt Ronnenberg bietet gemeinsam mit der Marie Curie Schule mit der Ausbildungsmesse „startklar“ zum vierten Mal Betrieben die Möglichkeit, die Jugendlichen direkt in der Schule abzuholen.

Für den städtischen Wirtschaftsförderer Torsten Jung, die Leiterin des Hauptschulzweiges in der KGS, Nadine Neubauer und Schulsozialarbeiterin Sophia Franke gilt es zunächst, dass Angebot für die Aussteller so attraktiv wie möglich zu gestalten. Für rund 300 Schüler der Klassen 8 bis 10 sei der Besuch der Messe im Rahmen der schulischen Berufsorientierung verpflichtend, rechnet Neubauer vor. Dazu kommen Oberstufenschüler und Auswärtige, die die Messe frei besuchen dürfen, um Kontakte zu den Firmen zu knüpfen. „Für die Unternehmen ist das ein interessantes Angebot“, ist sich Jung sicher.

16 Unternehmen, Institutionen und Behörden haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. „Wenn wir 30 Aussteller zusammenbekommen, wäre das toll“, meint Jung. Im Vorjahr waren es 26. Die meisten Klagen über den Mangel an geeigneten Bewerbern kommt aus dem Handwerk. Ausgerechnet aus diesem Wirtschaftsbereich sind die Anmeldungen der Firmen bislang nicht nennenswert, erklärt Jung. Er hofft auf zahlreiche Anmeldungen, vor allem aus Ronnenberg, aber auch aus dem umliegenden Calenberger Land. Der Clou für die Unternehmen: Die Stände während der Messe sind kostenfrei, da keine Standmiete erhoben wird.

Kleinere Betriebe können auch einen Gemeinschaftsstand einrichten. Das wäre vielleicht auch für kleinere Unternehmern eine Möglichkeit teilzunehmen. „Ich könnte mit vorstellen, dass sich unter dem Motto ,Vom Keller bis zum Dach’ verschiedene Handwerker zusammenschließen“, meint Jung.

Neubauer ist mit ihren Kollegen derweil dabei „die Klassen auf die Messe vorzubereiten“. Auf vorbereiteten Bögen können sich die Schüler Fragen heraussuchen, die an den Ständen beantwortet werden sollen, erklärt die Zweigleiterin. Auf diese Weise soll das Eis zwischen den Firmenvertretern und den Schülern gebrochen werden. Im besten Fall folgt im Anschluss an die Messe für die Schüler eine erfolgreiche Bewerbung.

Die Organisatoren der Ausbildungsmesse „startklar“ versuchen auch in der neuen Auflage der Veranstaltung das Konzept zu optimieren. Standort bleibt die Aula und der Vorraum der Marie Curie Schule, Am Sportpark 1, in Empelde. Allerdings öffnen die Tore der Messe am Donnerstag, 8. November, bereits um 12.45 Uhr bis 18 Uhr und damit zwei Stunden länger als zuvor. Außerdem ist die Messe während der gesamten Zeit auch für interessierte Jugendliche geöffnet, die nicht die Ronnenberger KGS besuchen. Angeboten werden neben betrieblichen Ausbildungplätzen auch Möglichkeiten zum dualen Studium. Firmen, die nicht teilnehmen, können ihr Angebot an Ausbildungs- und Praktikumsstellen auch an einer Pinnwand in der Messehalle veröffentlichen. Aussteller, die sich für einen Stand interessieren, können sich beim Ronnenberger Wirtschaftsförderer Torsten Jung unter Telefon (0511) 4600361 oder per Email an torsten.jung@ronnenberg.de melden. Er beantwortet auch Fragen zu diesem Thema.

Von Uwe Kranz